Systemanforderungen laut Hersteller: Pentium II 233 mit Unterstützung für 3-D Karten -64 MB RAM - Windows 95/98 - 100% PC kompatibel - 275 MB freier Festplattenplatz - 8-fach CD-Rom Laufwerk - Microsoft kompatible Maus - 3-D Beschleuniger Karte mit 8 MB RAM - Direct X kompatible Sound- und Grafikkarte - Multiplayer: 1 CD pro Spieler - 2 bis 4 Spieler - IPX, IP/TCP LAN und Internet (MPlayer) Fazit
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Rezension
Hintergrund

Fazit:

Ich gestehe: Meine anfängliche Skepsis (nach spielen der Demo) ist verflogen und Panzer General IV Western Assault hat mich voll in seinen Bann gezogen, auch wenn ich nach wie vor eine "Versetzung an die Ostfront" verlange. ;-). Ob eine 3-D Engine für diesen Typ runden-basierter wargames notwendig gewesen ist, darüber lässt sich sicher streiten, aber die realistisch dargestellten Einheiten sind einfach herrlich anzusehen. Wo SSI den Editor für eigene Szenarios und eine PBM-Funktion gelassen hat, möchte ich auch mal wissen! Diese Optionen fehlen dem engagierten Spieler sicher sehr, zumal Panzer General immer ein sehr beliebtes PBM-Spiel war! Dennoch: Die Bedeutung der Offiziere verleiht dem Spiel erfrischende Impulse, die jeder Fan der Panzer General Serie sich nicht entgehen lassen sollte. Die erweiterten Befehle für die verschiedenen Einheiten sind absolut gelungen und eröffnen dem Hexfeldstrategen zahlreiche neue Perspektiven. Noch nie gab es so viele Kampagnen, welche ich persönlich am liebsten durchspiele. Die Karten sind groß, abwechslungsreich und neben bekannten Schauplätzen gibt es auch hypothetische Austragungsorte (mit Rommel tief in England...). 



Rezension:  

Panzer General IV Western Assault, heißt der jüngste Spross der erfolgreichen und beliebten Panzer General Serie von SSI/Mindscape. Als ausgemachter Fan der Serie, der auch immer noch gerne die früheren Teile spielt, habe ich es mir nicht nehmen lassen den neuen Panzer General auf Herz und Nieren zu prüfen. Kommen wir also gleich zur Sache! 

Am Grundprinzip hat sich zum Glück nichts verändert. Nach wie vor laufen die Kämpfe runden-basiert ab. Es kommt auch immer noch darauf an, in möglichst wenigen Runden alle Siegfelder (meist Städte) zu erobern. 

Diese Siegfelder sind farblich markiert und somit leicht zu erkennen. Hexfelder sucht der Spieler allerdings vergeblich, denn diese sind jetzt soz. "unsichtbar". Nur bei der Anwahl einer Einheit, die dann gelb unterlegt ist, erscheinen grünfarbige Hexfelder um die Einheit herum, und markieren so den Bewegungsradius dieser Einheit. Liegt ein Ziel in Feuerreichweite, so wird es mit roter Farbe unterlegt. Der Spieler profitiert von dieser Übersichtlichkeit und kann dadurch effektiv und schnell seine Züge planen. 

Wirklich bemerkenswert ist die grafische Pracht, die der neue Panzer General jetzt an den Tag legt. So langsam scheinen die Tage wohl endlich vorbei zu sein, an denen wir wargamer uns immer mit grafischer Magerkost begnügen mussten. Die Landkarte, auf der das eigentliche Spiel mit den Kämpfen abläuft, ist jetzt komplett in 3-D, was dem Spielprinzip aber nichts bringt, sondern nur einer Anpassung an den Zeitgeist entspricht. Die enorm detaillierten Einheiten (über 200 Fahrzeuge, Flugzeuge etc.) bewegen sich realistisch animiert durch die virtuelle Landschaft und wirbeln jede Menge Staub auf. Die komplette 3-D Umgebung macht Panzer General also zu einem grafischen Augenschmaus. Die Geräusche der Motoren und Waffen hören sich richtig gut an und bei den Kämpfen nutzen Pioniere z.B. Flammenwerfer oder die Stukas stürzen sich dramatisch auf den Feind. Beschädigte Verbände beginnen erst ein wenig zu qualmen und wenn sie dann noch weiter in Mitleidenschaft gezogen werden, bricht ein Flammenmeer mit dunklen Rauchwolken aus. Zur finalen Explosion kommt es, wenn die Einheit dann völlig aufgerieben werden sollte. Dies gilt es natürlich bei seinen eigenen Einheiten zu vermeiden, vielmehr ist die Freude groß, wenn feindliche Einheiten so das zeitliche segnen..... Die 3-D Karte kann übrigens gedreht und gezoomt werden, so dass der Spieler die ihm gefällige Position der Betrachtung jederzeit wechseln kann. Die Grafik ist absolut gelungen und erfreut das Auge des wargamers. Die Präsentation ist ebenfalls hervorragend, also Introsequenz, Musikuntermalung (dezent klassisch) und auch Kampagnenintros.

Was bringt diese ganze Pracht für das Spiel? Nun, kein Panzer General war so schön anzusehen wie dieser hier! Das Spielprinzip an sich, hat nicht darunter gelitten, also nehme ich die Verschönerung mal als positiven Aspekt an, denn das Auge will ja auch bedient sein. (Ich kenne einige Leute die sich extra wegen Panzer General IV eine neue 3-D Karte mit 8 MB RAM gekauft haben...;-). Man hätte sicher auch ein paar radikale Änderungen mit der neuen 3-D Engine, die übrigens extra für Panzer General IV entwickelt worden sein soll, einhergehen lassen können, aber das hätte das liebgewonnene Spielprinzip vielleicht über den Haufen geworfen. Einziger wirklicher Nachteil der 3-D Umgebung ist die schwierige Anwahl und Steuerung der Flugzeuge, hierzu sollte man lieber die Menüleiste benutzen, anstatt auf der Landkarte herumzuklicken. Anmerken kann man noch, das Einheiten in Städten (insbesondere Infanterie) schlecht zu erkennen sind. Weiterhin ist das Spiel ein wenig langsam, wenn man die Animationen angeschaltet lässt. Jeder Panzer tuckert gemütlich seinen befohlenen Weg entlang und wenn man sich das für alle eigenen und auch feindlichen Einheiten permanent betrachtet, dann sollte man sich an dem Tag nichts anderes mehr vornehmen. Zum Glück gibt es die Möglichkeit per Mausklick (einfach erneut klicken) diesen Marsch im Schneckentempo radikal zu verkürzen, nämlich auf null. Schwupp - schon ist der Tiger an der Front! Man kann ebenso auch die aufwendig animierten, aber eben auch zeitraubenden, Kampfsequenzen verkürzen. Ich persönlich spiele nur noch auf diese puristische Art und Weise und verzichte freiwillig auf die, zugegebenermaßen schönen, aber zu zeitaufwendigen, Animationssequenzen. Natürlich kann man im Optionsmenü auch die Animationen komplett ausschalten, so dass man sich den zweiten Klick ersparen kann. Zu dieser Methode bin ich inzwischen übergegangen und nun läuft Panzer General IV Western Assault in rasendem Tempo ab. Soviel zur Grafik, kommen wir nun zu den Änderungen und Neuerungen in Panzer General IV. 

Die Änderungen sind raffiniert und werden erst im Laufe einer Kampagne dem Spieler so richtig bewusst. Eigentlich hat es doch eine radikale, aber auf den ersten Blick eben unauffällige, Veränderung gegeben. Die Befehlshaber sind nämlich da! Der Dreh- und Angelpunkt des neuen Panzer Generals sind die Offiziere. Einheiten sind austauschbares Material geworden. Vorbei also die Zeiten, in denen man eine (fast schon liebgewonnene) Einheit vom ersten Einsatz in einer Kampagne bis zur letzten Schlacht derselben hegte und pflegte. Nun heißt es: Aufpassen das die Offiziere nicht verloren gehen! Je nach Aufgabe stellt man sich als Heerführer seine komplett neue Truppe zusammen. Eigens dafür gibt es das Hauptquartiermenü. Dort stehen drei Zelte und es gibt den sog. "Paradeplatz". In einem Zelt befindet sich das Waffenarsenal, im nächsten kann man Auszeichnungen für Offiziere bekommen, sowie unfähige Offiziere entlassen und im letzten Zelt befinden sich Optionsmenü, Szenarioarchiv usw... Am unteren Bildschirmrand ist permanent die Einheitenliste eingeblendet. Nach einer erfolgreich beendeten Schlacht erhält man eine Anzahl von Orden und kann sich diese Auszeichnungen dann in dem entsprechenden Zelt abholen. Nun stellt man einen Offizier auf den "Paradeplatz" und kann ihn mit einem der Orden auszeichnen. Was soll das? Nun, ein hoch dekorierter Offizier sieht nicht nur schmuck aus, sondern steigert auch noch seine Fähigkeiten durch weitere Auszeichnungen. Ein Offizier kann nämlich nur so viele Aktionen mit seiner Einheit ausführen, wie er Orden hat. Am einfachsten ist es anhand eines Beispieles erklärt:

Bsp.: Hansi Kraut ist Infanterieoffizier und hat zwei "Orden". Man sollte ihm also eine Infanterieeinheit zuteilen und mit dieser kann er dann in einer Schlacht zwei Aktionen ausführen.

Nach der fünften Schlacht einer Kampagne hat unser Offizier Hansi Kraut nun mittlerweile 3 weitere Orden erhalten, hat also insgesamt nun 5 der begehrten und raren Auszeichnungen. Nun kann er also insgesamt 5 Aktionen ausführen und sein Repertoire an Fähigkeiten ist ebenfalls erweitert.

Je mehr Orden ein Offizier hat, desto wertvoller und effektiver ist er mit seiner Einheit im Kampf. Nach jeder einzelnen Schlacht könnte (und sollte!) man die Zusammenstellung der Armee neu überdenken. Alle Einheiten können entlassen werden, wobei sie nicht verloren sind, sondern im Materialpool landen. Die Offiziere lungern dann erstmal beim Ordenszelt rum und erwarten eine neue Berufung. Nun wählt man sich die benötigten Offiziere und teilt ihnen die vorhandenen Truppen aus dem Materialpool zu. Es gibt Offiziere für folgende Waffengattungen: Infanterie, Panzer, Panzerjäger, Aufklärer, Artillerie, Flak, Jäger und Jagdbomber. Jede einzelne dieser Waffengattungen teilt sich wiederum in verschiedene Typen auf. Infanterie: Grenadiere, Pioniere, Partisanen, Fallschirmjäger, Fremdenlegionäre usw... je nach Nationalität und Kampagne. Als weiteres Beispiel noch einmal die Panzertruppe: Tiger, Panther, Sherman, Matilda usw..., ebenfalls je nach Verfügbarkeit, Nationalität und Kampagne. Die Typenvielfalt ist enorm und lässt kaum Wünsche offen. Alle Typen sind exakt und liebevoll nachgebildet und sofort zu erkennen. Die Offiziere tragen auch je nach Waffengattung unterschiedliche Uniformen, sind mit Namen und Foto versehen und werden dem Spieler mit der Zeit quasi zu "virtuellen Kameraden" an die man sich richtig gewöhnen kann. Das steigert natürlich die Langzeitmotivation und die Identifizierung des Spielers mit "seiner" Armee.

Die Größe einer Armee wird durch eine gewisse Anzahl von sog.: "Slots" bestimmt. Je mehr dieser "Slots" zur Verfügung stehen, desto mehr Offiziere samt ihrer Einheiten kann die Armee aufnehmen. Allerdings verbraucht ein hoch dekorierter Offizier nicht nur einen einzigen Slot, wie ein blutiger Anfänger, sondern da können schon mal 3 Slots für einen einzigen Offizier mit seiner Einheit zusammenkommen, je nach Menge der Orden. Nun kommt es also auf effiziente Verwaltung der Slots an. Besser noch ein Beispiel:

Unsere Armee hat eine maximale Größe von 5 slots. Nun könnte man also maximal 5 Einheiten dort unterbringen, diese wären allerdings sehr unerfahren und somit nicht gerade sehr schlagkräftig, da sie nur wenige Aktionen durchführen können. Man könnte auch zwei erfahrene Offiziere in die Armee berufen, die dadurch zwar schlagkräftig, aber unter Umständen einfach zu klein wäre. Vielleicht ist ein Mittelweg der beste und man nimmt einen erfahrenen Offizier in die Arme und drei unerfahrene? Tja, diese Entscheidungen wiegen schwer und ich wünsche Euch jetzt schon mal viel Spaß beim grübeln....;-)

Stark verbessert wurden auch die verschiedenen Befehle: Jeder Einheit kann man fünf normale Befehle erteilen: Sammeln, Nachschub, Auffrischen, Verschanzen und Absitzen. Je erfahrener ein Offizier wird, desto mehr sog. "Veteranenbefehle" kann man der Einheit erteilen.

Bsp.: Flak, zuerst lernt der Offizier die "kluge Positionierung", später dann den "Bodenangriff" (endlich kann ich mit einer 8.8 Flak also auch Bodenziele, wie zB. Panzer mit Erfolg bekämpfen, was ja auch in Wirklichkeit getan wurde...), weiter wird der Offizier die "schnelle Kampfbereitschaft" erlernen, so dass ein ständiges "Absitzen" nicht mehr nötig ist. Es kommen nunmehr noch der "konzentrierte Angriff" und letztlich die "Frühwarnung" hinzu. Alle diese Befehle verbessern die Effektivität der Einheit.

Diese "Veteranenbefehle" gibt es natürlich für sämtliche Einheitentypen und außerdem sind sie selbstverständlich auch spezifisch auf die einzelnen Typen abgestimmt.

Die acht im Spiel vorhandenen Kampagnen beschäftigen sich sinnigerweise denn auch mit den Kämpfen berühmter Generäle, als da wären: Patton und Patch (USA), Leclerc (Frankreich), Montgomery und Connor (England), sowie Rommel, Guderian und Kesselring (Deutschland), in deren Haut man soz. schlüpfen kann. Die kleinste Kampagne von Connor, mit ihren drei Schlachten in Afrika, eignet sich gut, um sich mit dem neuen Panzer General vertraut zu machen. Die exotisch anmutende Leclerc Kampagne mit französischen Truppen stellt mal eine erfischende Abwechslung dar und ist somit hoch willkommen. 


Hintergrund: 

Ganz im Zeichen der Offiziere, möchte ich diesmal ein wenig einige der im Spiel anwählbaren Heerführer betrachten.

Erwin Rommel: letzter Dienstrang: Generalfeldmarschall, geb.: 15.11.1891 in Heidenheim, gest.: 14.10.1944 bei Ulm durch Selbstmord. Laufbahn: 1910 Berufssoldat, 1912 Leutnant, 1917 Hauptmann und Orden: Pour le mérite. Nach dem 1. Weltkrieg Übernahme in die Reichswehr. 1938 Generalmajor, 1.9.1939 Kommandant des Führerhauptquartiers, 5.2.1940 Kommandeur der 7. Panzerdivision und Teilnahme am Westfeldzug. (Diese Division ging als sog.: Gespensterdivision in die Geschichte ein). 26.5.1940 Ritterkreuz, 1.1.1940 Generalleutnant, 14.2.1941 Kommandeur des DAK, 20.3.1941 Eichenlaub, 1.7.1941: General der Panzertruppen, 20.1.1942 Schwerter, 21.6.1942 Eroberung von Tobruk und 22.6.1942 Ernennung zum Generalfeldmarschall, 1.1.1943 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Afrika, 11.1.1943 Ablösung wegen gesundheitlicher Probleme, 11.3.1943 Brillanten, 1943 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B in Italien und ab 1.1.1944 in Frankreich, 17.7.1944 schwerste Verwundung durch Angriff von Jagdbombern. Wegen angeblicher Beteiligung am Attentat auf Hitler vom 20.7.1944 wurde er am 14.10.1944 aufgefordert sich das Leben zu nehmen. Noch am selben Tag war Rommel tot und erhielt ein Staatsbegräbnis.

Heinz Guderian: letzter Dienstrang: Generaloberst und Generalinspekteur der Panzerwaffe, geb.: 17.6.1888 in Kulm (Westpreußen), gest.: 14.5.1954 in Schwangau. 1901 Eintritt ins Kadettenkorps, 1908 Leutnant, Teilnahme am 1. Weltkrieg als Stabsoffizier, bis 1922 Grenzschutz Ost, 1922 Stabsdienst bei den Kraftfahrttruppen, Guderian erkennt in den 20er und 30er Jahren die enorme Bedeutung der Panzertruppen und fordert eine radikale Änderung des Heeresaufbaus, in der die Panzertruppen eine Schlüsselstellung einnehmen. Die Idee der sog. Blitzkriegtaktik wurde geboren. 1.11.1938 General der Panzertruppen, 20.11.1938 Chef der sog. Schnellen Truppen, 1939 Polenfeldzug als Befehlshaber des XIX. Armeekorps. 27.10.1939 Ritterkreuz, 1940 Panzergruppe Guderian war entscheidend am Sieg über Frankreich beteiligt. 1.7.1940 Generaloberst, 17.7.1941 Eichenlaub, 5.10.1941 Oberbefehlshaber der 2. Panzerarmee im Ostfeldzug. Nach schwersten Auseinandersetzungen mit Feldmarschall von Kluge (von Kluge beschuldigte Guderian der Befehlsverweigerung!) wurde er am 26.12.1941 zur Führerreserve versetzt. 1.3.1943 Generalinspekteur der Panzerwaffe, 21.7.1944 Chef des Generalstabes des Heeres 28.3.1945 Absetzung durch Hitler wegen schwerster Differenzen und Urlaub auf unbestimmte Zeit. 10.5.1945 Amerikaner nehmen Guderian gefangen. 17.6.1948 Entlassung aus amerikanischer Gefangenschaft.

Albert Kesselring: letzter Dienstrang: Generalfeldmarschall, geb.: 30.11.1885 in Markstedt, gest.: 16.7.1960 in Bad Nauheim. 1904 Berufssoldat, Teilnahme am 1. Weltkrieg als Stabsoffizier. Übernahme in die Reichswehr und Chef des Stabes der Heeresleitung. 1.10.1933 Übertritt in die Luftwaffe und Aufbau der neuen deutschen Luftwaffe. 1.3.1935 Generalmajor, 1.4.1936 Generalleutnant, 1936 Chef des Generalstabes der Luftwaffe, 1.6.1937 General der Flieger und Befehlshaber der Luftkreises III in Dresden. 1.1.1938 Chef der Luftflotte 1, 1939 Polenfeldzug und Ritterkreuz, 1940 Chef der Luftflotte 2 und Teilnahme am Westfeldzug, 19.7.1940 Generalfeldmarschall, 1941 Ostfeldzug und Oberbefehlshaber Süd / Führer der Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum und Afrika, 25.2.1942 Eichenlaub, 18.7.1943 Schwerter, 1943 Oberbefehlshaber Südwest, 19.7.1944 Brillanten, 11.3.1945 Oberbefehlshaber West, 1945 Teilkapitulation deutscher Truppen in Italien, 4.5.1945 Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde vor US-Truppen mit anschließender Gefangenschaft, 6.5.1947 durch britisches Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt, 1952 frühzeitige Haftentlassung. 

Viscount Bernhard Montgomery: letzter Dienstrang: Feldmarschall, geb.: 17.11.1887 in Kensington, gest.: 24.3.1976 in Islington Mill. Berufssoldat, 1939/40 Kommandeur der brit. 3. Division in Frankreich. 1941 Oberbefehlshaber des Südostkommandos in England. 13.8.1942 Oberbefehlshaber der brit. 8.Armee in Afrika, 1943 Eroberung von Sizilien und Angriff auf Italien, Dezember 1943 Oberbefehlshaber aller brit. Truppen der Invasion in der Normandie,  Mai 1945 bis Juni 1946 Chef der brit. Besatzungstruppen in Deutschland, Bis 1952 Chef des brit. Empire-Generalstabes, 1952 bis 1958 Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte.

Jaques Philippe Leclerc: richtiger Name: de Hauteclocque, genannt Leclerc. Letzter Dienstrang: Marschall, geb.: 20.11.1902 in Belloy-Saint-Léonard, gest.: 28.11.1947 bei Colomb-Béchar in Algerien. Nach der Niederlage Franreichs 1940 Flucht nach London und dann Divisionschef in Nordafrika. 24.8.1944 als Kommandeur der frz. 2.Panzer-Division Einmarsch in Paris und Entgegennahme der Kapitulation der deutschen Garnison. 1945 Vorstoß über Straßburg nach Berchtesgarden. 2.9.1945 Unterzeichnung der jap. Kapitulation für Frankreich, 1945 bis 1946 Oberkommandierender in Indochina, 19.4.1947 Generalinspekteur aller frz. Truppen in Afrika. 28.11.1947 Tod bei Flugzeugabsturz in Algerien. 26.6.1952 posthum zum Marschall befördert.


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