Systemanforderungen laut Hersteller: Windows 95/98/NT - Pentium II - 64 MB Ram - Maus - Windows95/98 kompatible Soundkarte - SVGA-Grafikkarte -  DirectX - 4 fach CD-Rom Laufwerk - für Netzwerkspiele wird natürlich eine Netzwerkkarte benötigt. Fazit
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Rezension
Hintergrund

Fazit:

Delta Force2 von Novalogic bringt es wieder einmal voll. Der Spielspaß ist ebenso  gewaltig, wie schon beim ersten Teil.  Die Grafik wurde zwar verbessert, aber das geht eindeutig zu Lasten der Leistung. Mein PC (400 AMD mit 128 MB Ram und einer Voodoo 2) ruckelte extrem heftig, so dass dieses Spiel teilweise kaum noch spielbar war. Dennoch war es so dermaßen spannend, das ich die Kampagnen einfach auch mit diesem Manko durchzocken mußte. Nach wie vor gilt: Delta Force ist mehr Simulation, als Shooter und führt den Spieler an infanteristische Grundlagen heran: Deckung suchen, offene Flächen meiden und immer schön wachsam sein. Lieber einmal zuviel im Dreck gelegen, als für immer.... Sicher macht Delta Force 2 auch einen immensen Spaß im Mehrspielermodus, aber dann sollte man auch schon einen kräftigen PC sein eigen nennen, sonst verliert man wegen der Ruckelei jede Partie, was nur zu Frust führt. Delta Force 2 ist allerdings ein absolutes Muss, für alle diejenigen, die Delta Force 1 schon liebten und bekommt hiermit Panzermeyers ausdrückliche Empfehlung



Rezension:

Delta Force 2 von Novalogic ist die Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils (siehe Review hier auf der Grenadier.de Webseite) und hebt sich vom Vorgänger durch erweiterte Optionen ab. Auch bei diesem Spiel handelt es sich natürlich um eine Art "Einzelkämpfer-Simulation" und am Spielprinzip hat sich gegenüber dem ersten Teil nichts wesentliches verändert. Der Spieler sucht sich zu Beginn des Spieles ein Konterfei seiner Wahl, wobei nach wie vor auch weibliche Wesen gewählt werden können. Nach einer detaillierten Missionsbeschreibung, die jetzt auch in Sprachausgabe vorhanden ist, sollte man sich die richtigen Waffen für die unterschiedlichen Missionen auswählen. Die Waffenkammer von Delta Force 2 wurde allerdings gegenüber dem ersten Teil weiter aufgerüstet, so dass neben den bekannten Waffen die auch in Delta Force 1 schon vorkamen ( zur Erinnerung:  MP5 von Heckler&Koch,  M249 SAW Maschinengewehr,  M4 + M203 Karabiner mit Granatwerfer und den Scharfschützengewehren M40A1  und Barret Light .50 cal) nun die beiden folgenden Waffen zusätzlich als Primärwaffe benutzt werden können: M4 Sturmgewehr mit Remington 870 (Schrot) und APS Unterwasser - Sturmgewehr. Neben diesen Hauptwaffen, von denen jeweils nur eine am Mann getragen werden kann, stehen die Sekundärwaffen nach wie vor zur Verfügung, als da wären: die High Standard .22 Pistole, die Spec. Ops .45 Pistole und die neu hinzu gekommene Heckler & Koch P1l Unterwasserpistole. Ein Kampfmesser ist sowieso immer dabei und an zusätzlicher Ausrüstung wird uns Elitesoldaten dann noch die Wahl zwischen so vernichtenden Waffen erlaubt, wie: Sprengstoffe, Claymore Minen, Light Antitank Weapon (LAW) oder doppelter Munitionsvorrat. ( Ich empfehle aber auch für den zweiten Teil von Delta Force den vielseitig einsetzbaren M4 + M203 Karabiner, mit doppelter Munition und die High Standard .22 Pistole. ) Im Einsatz verfügt man noch über Handgranaten und ein Zielmessgerät für die Artillerie, die in einigen Missionen angefordert werden kann. Diese zusätzliche Ausrüstung wurde aber nun noch erweitert durch ein LAR V Atemgerät plus Schwimmflossen, eine kugelsichere Weste, einen Tarnanzug und eine militärische Überwachungskamera, die in der Landschaft postiert werden kann um sensible Bereiche im Auge behalten zu können.

Sinnvolle Verbesserungen wurden vor allem am Menüsystem vorgenommen, so dass nun eine Kommandeurskarte aufrufbar ist, die dem Spieler einen besseren Überblick über die Situation gewährt. Die Satellitenkarte verdeckt nun auch nicht mehr die Spielkarte, sondern ist unten in der Menüleiste integriert. Das ist eine wirkliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Ins Auge fällt also die komplett überarbeitete Ansicht des Spieles. Den größten und zentralen Teil des Bildschirms füllt natürlich nach wie vor die Landschaft aus, in der der Spieler agiert. Ganz oben sind zwei Mitteilungsfenster: 1.Das Empfangsfenster für wichtige Informationen zum aktuellen Spiel und 2. Das Spiele-Informationsfenster, in dem z.B. die momentan gewählte Auflösung angezeigt wird. Alle anderen Info-Fenster sind unten angeordnet. Dort wird nun hübsch die aktuell gewählte Primärwaffe angezeigt, evtl. aufgenommene Gegenstände oder die derzeitige Position des Spielers. Es gibt auch Einsatz-Informationen, den Nav-Punkt-Anzeiger und die kleine Satellitenkarte. Zusätzlich können weitere Fenster, wie etwa die Aufnahmen der milit. Überwachungskamera, eingeblendet werden. Jetzt noch ein paar Bemerkungen zur Kommandeurskarte und dann wieder ein kleiner Spielbericht: Also, bei Anwahl der Kommandeurskarte wird der komplette Bildschirm von ihr eingenommen. Dadurch erhält der Spieler einen detaillierten Überblick über seine Position und kann zahlreiche weiterführende Infos abrufen. Folgende Möglichkeiten bestehen: Karte, Spieler (bei Mehrspielereinsätzen interessant), Team (ebenfalls bei Mehrspielerspielen ganz wichtig), Waffen, Mission und Einstellungen. All das kann betrachtet bzw. geändert werden. Dann gibt es noch Einstellungen für die Kartenanzeige: Gitterdarstellung, Namensanzeigen, Wegpunkte, Leute, Fahrzeuge und Gebäude. Dies alles kann eingeblendet und dargestellt werden, damit der Spieler den totalen Durchblick hat. 

Neben 19 sog. "Quick Missions" gibt es diesmal lediglich zwei Kampagnen: 1. Operation Common Resolve führt sie nach Georgien (4 Missionen) und Uganda (6 Missionen) und 2. Operation Global Enforcement wieder mal in den Tschad (5 Missionen) und anschließend nach Kirgisien (8 Missionen). Insgesamt gibt es also 42 Schlachten zu schlagen und wer dann noch nicht genug hat kann sich mit dem Mehrspielermodus noch weiteres Vergnügen bereiten. Der Schwierigkeitsgrad gegenüber dem ersten Teil wurde noch einmal deutlich angehoben und auch die Vielfalt der Missionen wurde erweitert. Beides hat mich hoch erfreut und mir enorm viel Spielspaß gegeben! Auch Delta Force 2 habe ich nicht eher zur Seite gelegt bis ich die Kampagnen komplett durch hatte. Höchster Suchtfaktor! 

Nun aber: Den Kampfanzug übergestreift, Tarnung angelegt, die Waffen überprüft und ab in den Heli....Die "Force" ruft wieder zu neuen Heldentaten. Da kann Panzermeyer natürlich nicht abseits stehen, sondern nimmt wie schon im ersten Teil von Delta Force den Kampf gegen das Böse in dieser Welt auf!

"Hier Bravo (Panzermeyer). Melde mich vom Startpunkt. Wieder mal im Tschad... ;-) Was liegt an? Aha, ich soll einen von Terroristen besetzten Flugplatz säubern. Die Anweisung - If it moves: Shoot it - (Wenn sich was bewegt: Feuer frei -) läßt keine Zweifel offen... Na dann mal los! Die Landschaft sieht noch realistischer aus als während meines damaligen Aufenthaltes in diesem afrikanischen Land. Allerdings ruckelt es ziemlich, wird wohl doch langsam Zeit für einen neuen PC. Diese Voxelspace-Grafik ist so eine Sache für sich. Schade, das die Programmierer von Novalogic sich auf diese Grafikengine versteift zu haben scheinen. Wie dem auch sei. Auf in den Kampf um den einsam gelegenen Wüstenflugplatz. Ich drücke mich in geduckter Haltung, das Sturmgewehr im Anschlag, an einer Felswand entlang. Da kommt auch schon der Tower der Piste in Sicht. Ich lege mich hin und robbe vorsichtig voran. Erst mal die Lage per Zielfernrohr peilen. Mit Einzelfeuer schieße ich die Glasscheiben des Towers kaputt. Wow, da fliegen die Splitter! Das verrät mich natürlich und der Wind trägt die kehligen Laute der Terroristen zu mir herüber. Da, steht da nicht einer auf dem Tower? Bang, bang. Treffer. Eine Feindpatrouille auf meiner rechten Flanke wird ebenfalls rechtzeitig von mir erkannt und ausgeschaltet. Jetzt muß ich aber näher heran. Verdammt da hängt noch einer im Tower rum und schießt sich langsam auf meine Position ein. Von hier aus kann ich ihn nicht erwischen, so dass ich einen Stellungswechsel vornehme. Nun bin ich auf der rechten Flanke an einer Felswand in günstiger Schußposition und kann mich der Gefahr entledigen. Da stehen noch jede Menge anderer Individuen herum, die per Einzelfeuer ausgeschaltet werden. Das verrät meine Position nicht so schnell. Nun sehe ich aber keine Feinde mehr und muß den Sturm auf die Gebäude wagen. Abrupt wird mein Lauf durch mir entgegenschlagendes Feindfeuer unterbrochen. In den Hangars lauerten die Schützen also. Nach kurzem, aber heftigem Feuerwechsel herrscht wieder Ruhe und ich gelange zu den beiden vorgelagerten Gebäuden. Wie ich schon vermutete stecken sie voller Terroristen, die durch schnelles, aber gedecktes Vorgehen ausgeschaltet werden. Eine gute Taktik ist auch, vor dem Betreten eines Gebäudes erstmal ein paar Granaten, soz. als "nette Begrüßung", vorweg zu schicken. Das rummst gut, die Scheiben bersten und der ein oder andere Terrorist wird dadurch schon beseitigt. Nun regt sich noch Feindwiderstand in den Hangars, der ebenfalls eliminiert werden muß. Nun kommt der schwierige Angriff auf den Tower. Im Seitengebäude wollten die Banditen mir doch tatsächlich einen Hinterhalt legen, doch ich war glücklicherweise schneller am Abzug. Nun hetze ich die Stahltreppe des Tower empor. Da hockt einer und will mich ausknipsen. Mittels Handgranate ist auch dieser böse Bube nicht mehr fähig weitere Untaten zu begehen. Beinahe hätte es mich aber noch auf der Außenempore des Tower erwischt, denn ich lief direkt auf einen Terroristen zu. Mich rettete nur, das ich ihm nicht von vorne begegnete. So konnte ich noch schießen, während er sich zu mir umdrehte. Uff, das war knapp. Geschafft. Das Flugfeld ist gesäubert, nun zurück zum Abholpunkt. Da kommen mir doch tatsächlich noch solche miesen Typen entgegen und wollen mir den Rückweg abschneiden. Na warte, die werden mich jetzt auch nicht mehr aufhalten können! Nach einigen Schußwechseln sehe ich auch schon den Helikopter hereinschweben. Nachdem der letzte Feind ins Gras gebissen hat, kann ich siegreich diesen Einsatz beenden!" 


Hintergrund:  

Gibt es sie nun oder gibt es sie nicht? Die Delta Force, die im Auftrag der USA Terroristen in der ganzen Welt bekämpft. Laut Handbuch des ersten Teils gibt es sie jedenfalls. Sie soll im Jahre 1977 gegründet worden sein und ihre Mitglieder größtenteils aus den "Special Forces Green Barets" und den "U.S. Army Rangers" rekrutiert haben. Als Zivilisten getarnt und ausgerüstet mit den modernsten Waffen, können diese Einzelkämpfer angeblich problemlos in jedem Land der Erde ihre Einsätze absolvieren. Offiziell hat die US Regierung die Existenz der Delta Force jedoch nie bestätigt. 


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