Systemanforderungen laut Hersteller: Windows 95/98/2000 - DirectX 7.0 - Pentium II 233 Mhz - 64 MB Ram - AGP 3D Beschleunigerkarte - 8 MB Video Ram - Soundkarte - 550 MB freier Platz auf der Festplatte. Fazit
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Rezension
Hintergrund

Fazit:

Evil Islands von fishtank interactive revoluzioniert das Genre "Abenteuer-Rollenspiel" gleich durch mehrere Komponenten: Wunderschöne 3D Grafik mit Wetter-, Tageszeit-, und Jahreszeitveränderungen. Anfertigung von Waffen, Ausrüstung und Zaubersprüchen. Demontage von Gegenständen zur Herstellung anderer. Superleichte Benutzerführung. Das Erscheinungsbild des Helden verwandelt sich im Laufe der Kampagne. Hinzu kommt eine wirklich spannende Geschichte und knackige Aufgaben! Für Strategen ist sogar der Kampfmodus hochinteressant: Verschiedene Körperteilen können gezielt attackiert werden und diverse Rüstungen und Waffen stehen zur Verfügung, natürlich alle mit unterschiedlichen Schadensmodellen. Was das junge russische Programmierteam Nival Interactive hier geleistet hat, ist schon enorm und bläst kräftig frischen Wind in das Genre der Rollenspieler und Abenteurer! Evil Islands ist genau das richtige für lange Winternächte! Auch in Rollenspielen kann ein einfach zu bedienendes, gut durchdachtes und wirkungsvolles Kampfsystem integriert werden. Evil Islands zeigt wie es geht!



Rezension:

Schon die Spielebox von Evil Islands - Curse of the Lost Soul, offeriert von fishtank interactivemacht einen edlen Eindruck. Dezent in schwarz gehalten und mit "fühlbaren 3D Applikationen" versehen, liegt sie richtig gut in der Hand. Die Vorderseite ist aufklappbar, offenbart ein cooles Bild der Abenteurertruppe im Kampf und kann mittels Klettverschluß wieder fest verschlossen werden. Innerhalb dieser liebevoll und aufwendig gestalteten Box befinden sich neben zwei CD Roms, ein 68 seitiges Handbuch, eine PC Dash Karte und eine Rückantwortkarte mit Gewinnmöglichkeit einer Urlaubsreise nach Moskau. Warum Moskau fragen Sie sich vielleicht. Nun, Evil Islands wurde von dem russischen Team Nival Interactive programmiert, welches in der russischen Hauptstadt ansässig ist. Was liegt nun näher, als den Jungs mal persönlich einen Besuch abzustatten? 

Die Installation verläuft problemlos und das Readme-file ist wirklich lesenswert. Hier werden u.a. nämlich Begriffe wie: "Mipmapping", "Dithering" und weitere mehr erklärt. So einen Service für den Spieler hat man selten und gerade mit technischen Begriffen unerfahrene Personen, werden diese Hilfe dankbar annehmen.

Endlich mal ein witziges, aber sauber funktionell gegliedertes Menü - die 3D Spielelandschaft mit animierten Bewohnern. Eine Art "Totempfahl" fungiert als animiertes Auswahlsymbol. Dort gibt es folgende Wahlmöglichkeiten: Neues Spiel - Spiel laden - Multiplayer - Optionen - Credits und Zurück (zurück zum Desktop). Nach den individuellen Anpassungen der Optionen starte ich erwartungsvoll ein neues Spiel. Nun folgt ein wunderschön gerendertes Intro. Grafische Pracht und Detailverliebtheit zeigen sich schon hier. Ich mag Introfilme, wenn sie gut gemacht sind - und der von Evil Islands gehört zu dieser Kategorie. Ich habe mir ihn sogar wiederholt angesehen. Danach beginnt das Spiel und die ersten Bewegungen mit der Spielfigur "Kiran" werden als Einführung in das Spielprinzip und die Aktionsmöglichkeiten unseres Helden genutzt. Überaus ausführlich werden alle Details beschrieben, so dass Neulinge es wirklich sehr leicht haben, mit dem Spiel vertraut zu werden. Ein langes Studium des Handbuches ist also nicht notwendig. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle gleich, das Evil Islands vollständig und total in 3D gehalten ist. Die gesamte Landschaft und natürlich auch deren Bewohner sind komplett in 3D. Die Grafik ist wunderschön, die Animationen der Figuren, Kreaturen und Tiere sind überaus realistisch und die Einbindung der Umgebungsgeräusche ist ohne Makel, so dass Evil Islands sofort einen sehr guten Eindruck macht. Die Möglichkeit eines stufenlosen Zooms ist ebenso gegeben, wie die völlige Bewegungsfreiheit innerhalb der Landschaft. Realistischerweise werden weitere, meist feindlich gesinnte, Inselbewohner erst dann angezeigt, wenn Kiran sie auch erblickt. Bewegen Sie sich also einfach so zum Spaß über die Karte, so werden Sie zwar die Landschaft bewundern können, aber keine Gnome, Orks oder Wölfe etc. erblicken. Die 3D Engine von Evil Islands läuft flüssig, sieht extrem gut aus und hat sicher noch ein gewaltiges Potential für weitere Spiele....  Zurück zum eigentlichen Abenteuer: Kiran, in dessen Heldenkörper der Spieler schlüpft, erwacht aus einer Ohnmacht und kann sich an rein gar nichts mehr erinnern. Tja, klarer Fall von Amnesie! Vorbildlich wird die erste Mission beschrieben und der Spieler soz. "an die Hand genommen", um alle Finessen des Spieles kennenzulernen. Na dann mal los. Kiran kann unter folgenden Bewegungen wählen: Gehen - Laufen - Schleichen und Kriechen. Alle Bewegungsarten werden natürlich auch speziell animiert, wobei das Schleichen schon witzig aussieht. Jede Bewegungsart hat Vor- und Nachteile. Oft kann man an starken Gegnern nur durch Schleichen oder gar Kriechen vorbeikommen. Kirans Konterfei ist am unteren mittleren Monitorrand zu sehen und zwei Statusbalken geben Auskunft über Gesundheitszustand (grün) und körperliche Energie (blau). Bleiben wir noch kurz bei der gelungenen und benutzerfreundlichen Integration der Menüs. In die rechte untere Ecke wurde das Einstellungsmenü für die Spielgeschwindigkeit eingeschmiegt und bietet drei Optionen: Pause - normale Geschwindigkeit - schnelle Geschwindigkeit. Hier befindet sich auch noch der Abruf für die aktuelle Aufgabe. Jederzeit kann sich der Spieler hier über die von ihm angenommene Aufgabe informieren. Für jede Einstellung gibt es auch zusätzlich noch einen praktischen Hotkey. Da im Spiel auch der Tageszyklus simuliert wird, kann man in dem praktischen Menü auch noch die Tageszeit ersehen, also Mittag, Nacht oder Dämmerung etc. Das wird natürlich auch alles auf der Spielfläche sichtbar. Nachts wird es dunkler und am Tage logischerweise heller. Die Übergänge sind keinesfalls abrupt, sondern sanft und fließend. Das ist wirklich toll gemacht. Oben rechts befindet sich die Übersichtskarte der Landschaft, in der sich Kiran momentan bewegt. Sie ist ausblendbar und Kiran wird als grüner Pfeil dort angezeigt. Natürlich werden auch die Mitglieder seiner Truppe ebenso als grüne Pfeile dort angezeigt, sofern man denn welche hat. Feinde erscheinen dort als rote Pfeile. Missionsziele als rosarote Quadrate und Aus- bzw. Eintrittspunkte als gelbe Quadrate. Diese Aus- und Eintrittspunkte benötigt man, um von einer Inselregion zur nächsten zu gelangen. Berge, Flüsse und Wege sind übersichtlich eingezeichnet. Durch einen Klick auf einen Bereich gelangt der Spieler sofort an den gewählten Ort. Es ist als auch eine Sprungkarte. Oben in der Mitte kann ein Textfenster ein- und ausgeblendet werden. In der linken oberen Ecke sieht man Kirans "privates Menü". Hier kann man unter folgenden Ansichtsoptionen wählen: 1. Allgemeine Ansicht - 2. Schadensansicht, mit differenzierten Balken für Kopf, Körper, Arme und Beine - 3. Eigenschaften, mit den Werten für Lebenskraft (grüner Balken), Energie (blauer Balken), Schnelligkeit, Sichtweite, Angriff, Verteidigung, Schaden (den die gewählte Waffe zufügen kann), Aktionen, Rüstung und Verwundbarkeit - 4. Zaubersprüche. Natürlich werden diese Werte auch für andere Mitglieder von Kirans Party angezeigt, sofern man schon welche hat und sie anwählt. Zu Beginn ist Kiran aber noch ganz allein auf Gipath. Das letzte Menü liegt in der linken unteren Ecke und dort kann zwischen aggressivem und defensivem Kampfmodus gewechselt werden. Weiterhin befindet sich hier die Auswahlmöglichkeit der Bewegungsarten, die aber besser und schneller über die Hotkeys gesteuert werden sollten. Jeder Charakter hat auch noch die Fähigkeiten: "Benutzen/Stehlen"  und "Folgen". Spezielle Fähigkeiten, wie z.B. Heilzauber, stehen ebenfalls als schnell anklickbarer Button zur Verfügung. Nach einiger Zeit sollte der Spieler dann die ersten Hürden genommen und ein menschlich besiedeltes Dorf erreicht haben. Dörfer und alle anderen Spielgebiete werden über sog. "Eintrittspunkte" betreten, die als speziell markierte Kartenbereiche erscheinen. (Die Ladezeit für das erste Dorf war extrem lang, so dass ich dachte mein Rechner hätte sich aufgehängt und ich schon entnervt auf die Reset-Taste hämmerte. Doch von einem Bug kann glücklicherweise nicht die Rede sein, denn endlich, endlich zeigte sich auch die Anzeige: "Spiel Lädt"... Also, einfach warten. Das Dorf muß scheinbar noch für Kirans Ankunft errichtet werden, was eben seine Zeit dauert. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut....) Im Spiel selber gibt es dann auch nicht mehr solch lange Ladezeiten. Im Dorf wird Kiran als "Der Auserwählte" begrüßt und nun beginnt das spannende Leben als Abenteurer! Die ersten Aufgaben haben es schon in sich, denn Kiran hat nur seine dünnen Klamotten und ein Messerchen bei sich. Zum Glück gesellt sich ein erstes Mitglied zu seiner Truppe, so dass Kiran auf tatkräftige Hilfe zählen kann. Erlegte Beutetiere oder Gegner sollten untersucht und "aufgenommen" werden. Of benötigt man diverse Gegenstände als Beweis für die erfolgreiche Erledigung eines Auftrages. Diesen Gegenstand zeigt man dann dem Auftraggeber (zu Anfang der Dorfälteste, der Schmied und der Hauptmann) vor und erhält in den meisten Fällen sogar eine Belohnung. Andere Dinge, wie erbeutete Waffen oder Rüstungen kann man selbst benutzen oder umarbeiten. Wieder andere Dinge, z.B. Reste von feindlichen Kreaturen, kann man immer noch verkaufen. Die Wanderungen durch Gipath sind voller Gefahren und um eine Aufgabe zu lösen, muß man oft erst einige Gegner ausschalten. Der Schwierigkeitsgrad von Evil Islands ist eher als hoch einzustufen, bleibt dabei aber fair und lösbar. Bsp.: In einer frühen Mission soll ein rothaariger Bandit getötet werden, was nicht so einfach ist, weil sich bei ihm ein kampfstarker Ork aufhält. Ohne Rüstung wird es kaum gelingen diese Aufgabe zu lösen. Mit erbeuteten Rüstungen anderer Banditen, die man allerdings erst im Heimatdorf auch anziehen muß, war es mir möglich diesen Auftrag zu erledigen. Insgesamt gesehen zieht Evil Islands den Spieler schnell in seinen Bann. Die Grafik setzt neue Standards, was man ebenso für die superleichte Benutzerführung sagen kann. Das hervorragende Schadensmodell passt wunderbar zu diesem detailverliebten Rollenspiel. Unterschiedliche Waffen und Rüstungen wirken sich unmittelbar auf die Kämpfe aus. Geschicktes taktisches Vorgehen zahlt sich aus und Angriffe können gezielt auf gewisse Körperbereiche geführt werden! Mittels Pausentaste (Space) kann man in Ruhe die Angriffstaktik eingeben und verfällt nicht in unkoordinierte Klickorgien, zu welchen es in der Hitze des Gefechtes sonst kommen könnte.


Hintergrund:  

Memorandum bezüglich der Insel Gipath, allgemein als "Totes Land" bezeichnet:

"Möge die Herrschaft des Göttlichen Imperators Nezeb niemals enden! Möge der Glanz des Unsterblichen Khadaganianischen Imperiums niemals verblassen! Auf Befehl des Glorreichen Zweiten Vorsitzenden der Kanzlei, habe ich, der unwürdige leitende Archivar mit der persönlichen Identifikationsnummer Neunundvierzig, der die gerechte dreijährige Strafe wegen Verstoßes gegen Paragraph 208 der Ordnung für Kanzleioperationen (falscher Gebrauch von Abkürzungen im Hinblick auf Dienstgrade bis zum Leutnant der Wache inklusive) abbüßt, folgendes Memorandum bezüglich der Insel "Gipath" (allgemein als "Totes Land" bezeichnet) zusammengestellt.

Abschnitt 1: Einführung

1. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist unsere Welt vor 768 Jahren in mehrere voneinander isolierte Inseln zersplittert. Für einen Fortbestand der Inseln ist es unabdingbar, dass sich auf den einzelnen Inseln jeweils ein Großmagier aufhält, der sicherstellt, dass sich die Insel nicht auflöst und einfach verschwindet. Jede Insel kann für einen gewissen Zeitraum auch ohne die Unterstützung existieren (sieh auch: Offizieller Bericht über die Untersuchung des Todes des Großmagiers Urd auf der Insel Yazes, Querverweis " Zorn der Magier 2"). Allerdings ist dieser Zeitraum sehr kurz.

2. Trotz allem gibt es Inseln, auf denen sich kein Beweis für die Existenz eines Großmagiers findet. Nach allgemeiner Ansicht, die von den leitenden Staatsorganen genehmigt ist, befinden sich dort ebenfalls Großmagier, die aber aus irgendeinem Grund in keinerlei Weise direkt in Erscheinen treten.

3. In der Mehrzahl der Fälle gehören diese Inseln keinem Staat an, da sie vollkommen wertlos sind. Eine Reise dorthin wäre Verschwendung wertvoller Ressourcen und die Errichtung eines permanenten Portals kommt erst recht nicht in Frage.

Abschnitt 2: Allgemeine Informationen über die Insel Gipath

1. Auf Befehl des Göttlichen Imperators (möge seine Herrschaft niemals enden) wurde im Jahre 546 eine Expedition nach Gipath ausgesandt. Die Kernpunkte ihres Berichtes werden im Folgenden zusammengefasst.

2. Die Insel Gipath ist ein exzellentes Beispiel für eine vollkommen wertlose Insel. Ein Großteil seiner Landmasse wird von Bergen bedeckt und die wenigen Ebenen sind unfruchtbar. Man stieß auf keinerlei Erze oder Edelsteine. Gipath wird von aggressiven Ork-, Goblin- und Echsenstämmen bewohnt. Es gibt auch eine kleine Siedlung mit menschlichen Bewohnern, deren primitive Kultur aber darauf schließen lässt, dass es sich um Nachfahren der abscheulichen Canianer handelt, die keinerlei Beachtung verdienen.

3. Eine Besonderheit von Gipath sind die unzähligen Ruinen und verfallenen Bauwerke, die darauf schließen lassen, dass es dort vor langer Zeit eine hochentwickelte Zivilisation gegeben hat, die bereits vor der Zersplitterung der Welt untergegangen sein muß. Diese Ruinen sind für private Sammler von Artefakten sicherlich interessant, aber die Kosten für eine Expedition nach Gipath sind selbst für wohlhabende Sammler unerschwinglich.

4. Es gibt eine Vielzahl von Sagen und Legenden über Gipath, die aber aufgrund ihrer Länge und Komplexität keinen Eingang in dieses Memorandum finden können. (Siehe auch die Sammlung mit dem Titel "Gipath in Sagen und Märchen". Querverweis "A3").

Abschnitt: Schlusswort

1. Die Insel Gipath kann jederzeit vom Unsterblichen Khadaganianischen Imperium besetzt und annektiert werden.

2. Zu diesem Zeitpunkt gibt es aber keinen Grund dazu.

3. Der Name "Totes Land" beschreibt genau die wichtigsten Eigenschaften von Gipath.

Möge der Glanz des Unsterblichen Khadaganiaschen Imperiums niemals verblassen! Dieses Dokument wurde von dem entehrten leitenden Archivar mit der persönlichen Identifikationsnummer Neunundvierzig zusammengestellt."

Resolution

Von: Erster Vorsitzender der Kanzlei  An: Zweiter Vorsitzender der Kanzlei

Dummkopf! Hatte ich mich nicht eindeutig ausgedrückt? Dieses Memorandum sollte in aller Heimlichkeit vorbereitet werden! Und Ihr gebt diesen Auftrag an einen entehrten Kanzleidiener weiter! Noch so ein Fehltritt und Ihr werdet selbst mit Eurer persönlichen Identifikationsnummer anstelle Eures Ranges unterzeichnen!!!

Befehle:

1. Alle Informationen über Gipath sind ab sofort als STRENG GEHEIM zu betrachten! Ich will, dass die Bevölkerung im gesamten Imperium innerhalb von zwei Tagen alles über diese Insel vergessen hat! Mich interessiert nicht, wie Ihr das erreicht - stellt nur sicher, dass es tatsächlich eintrifft.

2. Verstärkt die Wachen in der Nähe des Objektes "Portal". Treibt die Arbeiten am dritten Verteidigungsring voran.

3. Bereitet eine Anfrage zu meiner Unterzeichnung vor, in der ich die Staatsspione frage, was die Canianer über Gipath wissen.

4. Begnadigt den leitenden Archivar mit der persönlichen Identifikationsnummer Neunundvierzig, lasst ihn befördern und sorgt dann für einen bedauerlichen Unfall.

Und noch etwas - Ich entsinne mich, dass Ihr in Eurer Kanzlei Arbeit für Euren Neffen gefunden habt. Er war doch dieser Kerl mit einer Halbglatze und Brille, nicht wahr? Seine Arbeit ist wirklich beeindruckend. Ich finde, ich sollte ihm eine Möglichkeit geben zu zeigen, was in ihm steckt. Schickt ihn morgen zu mir...

Soweit der Prolog von Evil Islands, der sicherlich nur aus russischer Feder stammen kann, denn er erinnert mich irgendwie an das, was ich bisher so über den "real existierenden Sozialismus/Kommunismus" gelesen habe. (Austausch von Stichworten wie: Göttlicher Imperator = Vorsitzender des ZK, ID-Nummer 49 = Materialismus, also Mensch wird zur Nummer degradiert und "bedauerliche Unfälle" = die hat es unter der kommunistischen Herrschaft sicher zu Hauf gegeben...usw. usf...).  Da haben die Russen sicherlich die einschlägigsten Erfahrungen sammeln können, besser gesagt, sammeln müssen....  Jedenfalls ist dieser mysteriöse Prolog doch wirklich ein spannender Einstieg in ein Rollenspiel- Abenteuer. Wo geht es hin bei Evil Islands? Genau: Auf nach Gipath, der Insel die allgemein als "Totes Land" bezeichnet wird. Mal sehen wie lange Sie dort überleben!


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