Systemanforderungen laut Hersteller: IBM PC und 100% Kompatible, VGA, Festplatte, 580 K freien RAM-Speicher, Maus, Joystick, 80236-25 MHz Fazit
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Rezension

Fazit:

Historyline ist ein sehr gelungenes Spiel, das einen seltenen Themenbereich, nämlich den ersten Weltkrieg, gelungen in Szene setzt. Der Spielspaß ist auch nach Jahren noch ungetrübt und deswegen gilt auch hier: Stolze Besitzer lassen zufrieden ihre Blicke auf der Packung von Historyline verweilen und freuen sich, das dieses feine Stück ihre Spielesammlung vervollständigt. Alle Pechvögel die Historyline nicht besitzen sind leider gezwungen die Flohmärkte abzugrasen oder die Anzeigenblätter zu studieren, um es zu erwerben



Rezension: 

Mit Historyline bescherte uns Bluebyte nicht nur ein hervorragendes wargame das die meiner Meinung nach vernachlässigte Thematik des ersten Weltkrieges behandelt, sondern es wurde auch eine lehrreiche multimediale Geschichtsstunde mit integriert! Ja, so macht Geschichtsunterricht richtig Spaß! Das ganze Spiel ist liebevoll aufbereitet und die Zwischensequenzen mit alten Zeitungsausschnitten vermitteln einem gekonnt das damalige Zeitgeschehen. Das Spielprinzip von Battle Isle kommt auch bei Historyline zur Anwendung, wurde aber weiter verfeinert. Die Einheiten sind natürlich im Stil des ersten Weltkrieges gehalten und so finden sich neben den berühmten Pickelhauben auch Doppeldecker, erste Panzer und die alles beherrschende Artillerie. Das Spiel enthält zwei Kampagnen, natürlich kann der Spieler die alliierte oder deutsche Seite wählen. Bei Historyline beginnen die Kampagnen ebenfalls mit nur wenigen Einheiten und kleinen Karten und der Schwierigkeitsgrad steigert sich dann mit fortschreitender Kampagne, so dass der Spieler immer weiter gefordert wird. Der Schwierigkeitsgrad ist wirklich schön knackig und ich hatte damals, so wie heute, jede Menge Spaß beim durchspielen dieses gelungenen Spieles. Die unterschiedlichen Einheiten sind zahlreich: 26 Bodentruppen, 16 Flugzeuge, 5 Schiffe. An Gebäuden gibt es das Hauptquartier, Depots und Fabriken. In Depots und Fabriken können angeschlagene Einheiten repariert werden. Fabriken produzieren Einheiten Ihrer Wahl, sofern genügend Energie vorhanden ist. Energie wird von den Gebäuden geliefert und zwar pro Runde ein gewisser Wert. Diese Energie sammelt man und wenn ausreichend vorhanden ist, kann eine Einheit produziert werden. Die Kosten der Einheiten sind natürlich unterschiedlich und das Spektrum reicht vom billigen Fesselballon ( 30 ) bis zum mega-schweren Eisenbahngeschütz ( 125 ). Je nach Zeitabschnitt stehen die unterschiedlichen Einheiten zur Verfügung, so dass Panzer also nicht schon am Anfang gebaut werden können etc..


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