Pentium 200 MHz - 3D Beschleunigerkarte mit 4 MB Ram und Hardware Unterstützung für Z-Buffer und Bilineares Filtering - Windows 95/98 - DirectX 7.0A-Treiber - 32 MB RAM - 60 MB Festplattenspeicher - 4xCD-ROM Laufwerk - Windows95/98 kompatible Soundkarte - Microsoft kompatible Maus - für Netzwerkspiel: TCP/IP Netzwerkkarte mit mindestens 28.8 kps. Fazit
Bilder
Rezension
Hintergrund

Fazit:  

Metal Fatigue gelingt es gut die 3D Umgebung in dieses Genre zu integrieren und besonders die Kämpfe auf bis zu drei Ebenen sind erfrischende Neuerungen. Der Zusammenbau der riesigen Kampfroboter bringt eine Menge Spaß, aber noch doller wird es, wenn sich diese kolossalen Giganten im Kampfe bewähren. Da kracht Metall auf Metall und die Funken sprühen. Die Spielbarkeit und Benutzerführung ist hervorragend gelungen, so dass Metal Fatigue sehr zugänglich ist. Die Kampfkraft dieser Giganten ist sagenhaft und spielentscheidend. Wer Echtzeit-Strategie mag, sollte sich mal mit diesen Combots von Metal Fatigue anfreunden. Er wird nicht enttäuscht werden



Rezension:

Metal Fatigue von der Firma ZONO für Psygnosis programmiert, wird in Deutschland von dem bekannten Publisher TAKE 2 vertrieben. Der Spieler erhält ein Echtzeit-Strategiespiel das komplett in 3D gehalten ist und sich durch einige Besonderheiten auszeichnet. Wie in dieser Art von Spielen üblich, sammelt der Spieler Energie die er zum Bau der Basis und der Einheiten benötigt. Bei Metal Fatigue wird diese Energie von Lavaseen, der Sonne oder unterirdischen Lavaquellen gewonnen. Hier kann man auch schon die erste Besonderheit erahnen: Das Spiel läuft auf drei Ebenen ab. Unterirdisch, auf der Planetenoberfläche und hoch im Orbit auf gigantischen Asteroiden. Jede Ebene hat hier die ihr eigene Energiequelle. Energie alleine reicht aber noch nicht für eine nachhaltige Entwicklung aus, denn auch Arbeitskräfte werden benötigt, um die neuen Fabriken oder Fahrzeuge bemannen zu können. Dafür werden sog. Cryo-Farmen in die karge 3D Landschaft gestellt. Auch wenn dort nicht viel wächst, so ist die 3D Grafik doch sehr schön gemacht und besticht mit grandiosen Schatteneffekten der Landschaft. Schluchten und brodelnde Lavaseen werden wunderschön dargestellt. Die Kampfmaschinen und besonders die Combots werden spitze animiert und bringen Leben ins Spielfeld. Der absolute Clou von Metal Fatigue ist aber der Bau von Kampfrobotern. In speziellen Fabriken werden die einzelnen Teile produziert und in einer Fertigungsanlage dann zu einem übernatürlich großen Roboter zusammengebaut. Die Kampfkraft eine solchen Ungetüms ist wahrhaft enorm und kann auch noch durch die Erforschung neuer Technologien weiter anwachsen. Die Grafiken der Einheiten ist hübsch bunt und voll gelungen. Besonders die Kämpfe zwischen den Robotern sehen richtig heftig aus. Martialisch schlagen die roten Mil-Agro Roboter mit ihren Hämmern die feindlichen Panzer in tausend Stücke, bevor der Rimtech Kollege mit seinem überdimensioniertem Samuraischwert auf den roten Brutalo einficht. Natürlich zischen auch fauchend Raketen aus den Robotern oder Strahlenwaffen richten die Gegner fürchterlich zu. Insgesamt kann der Spieler zu Beginn acht Gebäude bauen, aber später kommen noch wesentlich mehr sog. "Fortgeschrittene Einrichtungen" (mindestens 18) hinzu. Weiterhin können 9 Einheiten-Typen produziert werden, wenn man die Combots, wie die Roboter im Spiel genannt werden, nicht mitrechnet. Der Schwerpunkt liegt aber ganz klar in der Combot-Produktion! Im Laufe der Zeit können Zusatzwaffen, also verschiedene Arme, Beine und Torsos gebaut werden, so dass ganz unterschiedliche Roboter zur Verfügung stehen. Überreste von bereits zerstörten Combots können eingesammelt und der Wiederverwertung zugeführt werden, egal ob die Teile von eigenen oder feindlichen Combots stammen. Mit jeder der drei Parteien kann eine komplette Kampagne bestritten werden. Interessant hierbei ist die Unterschiedlichkeit zwischen den Parteien. Die Rimtech Mannen bevorzugen ausgeglichene Kampfmaschinen, die Mil-Agro Leute eher die brutale "Hau drauf" Taktik und die Krieger von Neuropa stehen mehr auf Alien-Technologie und Strahlenwaffen. Jede der drei Kampagnen spielt sich dementsprechend etwas anders. Noch mehr Spaß dürfte Metal Fatigue aber im LAN mit gleichgesinnten Combot-Freunden bereiten.  Nicht nur im lokalen Netzwerk kann dem Echtzeit-Kampf gefrönt werden, nein auch im Internet oder bei MPlayer warten sicher immer wieder begeisterte "Metal Fatigueisten" auf heiße Schlachten mit den Combots.


Hintergrund: 

Wir schreiben das 23. Jahrhundert. Die Menschheit greift nach den Sternen und entdeckt, das sie gar nicht alleine ist. Eine Alienrasse war bereits durch das All gefegt und hatte jedwede Zivilisation die sie fand vernichtet. Allerdings endete dieser mörderische Zug durch die Weiten des Weltalls plötzlich und unverhofft. Von der alles vernichtenden Alienrasse blieben nur Artefakte und einige sonderbare Technologien zurück. Die drei Firmengebilde der Erde, Neuropa, Rimtech und Mil-Agro genannt, beschlossen in einer konzertierten Aktion das Geheimnis dieser Aliens zu lüften. Die "Hedoth" genannten Aliens sollten gefunden und ein Kontakt hergestellt werden. Zahlreiche Forschungs- und Militärraumschiffe wurden zum Hedoth System gesandt. Dort begann die Suche nach den Überresten der Aliens. Besonders an deren hochentwickelter Waffentechnologie war man sehr interessiert. Diego, Jonus und Stefan Angelus sind drei Brüder die  als Mech-Piloten im Dienste Rimtechs stehen. Eines schönen Tages findet Jonus einen Arm... natürlich keinen gewöhnlichen Arm, sondern den Arm eines Alien Mechroboters. Just in diesem schönen Moment werden die drei von einem Wächter-Mech attackiert und auch Mil-Agro schickt Kampfbomber. Stefan wird verwundet und von Mil-Agro einkassiert, für die er nun kämpfen muß. Jonus überbringt den Arm Neuropa und Diego erstattet bei Rimtech Bericht über die ganzen Vorgänge. Schon bricht der wildeste Krieg zwischen den drei Parteien aus, denn jede will die Alien-Technologie nur für sich haben.... und die drei Brüder sind mitten drin.


Urheberrecht / Copyright © bei DerGRENADIER.de 1998 - 2002