Systemanforderungen: Windows 95 - Pentium 1 mit 90 MHz - 16 MB RAM - 1 MB SVGA Grafikkarte - Festplatte - Maus - 4xCD-ROM Fazit
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Rezension
Hintergrund

Fazit:

Panzer General 3 D wurde 1997 von SSI veröffentlicht und ist DIE Referenz des Genres rundenbasierte Strategiespiele. Bis heute hat es kein Spiel geschafft den guten, alten Panzer General 3 D vom Thron zu stürzen. Sicherlich gibt es auch noch jede Menge anderer guter Strategiespiele, aber keines ist so leicht spielbar und besitzt dennoch den notwendigen Grad an Realismus auf den Strategiespieler nicht verzichten können und wollen. 

Dank Mehrspielerfunktion, auch per e-mail und großartigem Szenarien-Editor besitzt Panzer General 3 D auch noch im 6. Jahr nach seiner Veröffentlichung eine immense Fangemeinschaft. Das soll diesem Spiel erst einmal ein Konkurrent nachmachen.... Für mich persönlich ist Panzer General 3 D das rundum beste rundenbasierte Strategiespiel was bislang gemacht wurde.



Rezension: 

Panzer General 3 D ist mein unumstrittenes Lieblingsspiel im Bereich der rundenbasierten Strategiespiele. Es ist m.M. nach der Höhepunkt der Strategieserie von SSI. Der Titel mit dem Zusatz "3 D" ist allerdings irreführend, denn das Spiel ist komplett in 2 D. Ich vermute, das die "3" für den dritten Teil der Serie steht (Panzer General war Teil 1, Allied General war Teil 2 und Panzer General 3 D ist nun der dritte Teil.) In den USA wurden die Titel m.W. auch nur normal durch nummeriert, also PG1, PG2 und PG3. Nur in Deutschland erschien PG2 als "Allied General". Eine Erklärung für das "D" könnte dann "Deutschland" sein, also Panzer General - 3. Teil für Deutschland.... Bislang konnte ich aber für diese Vermutungen keine Bestätigung finden. Wie dem auch sei, jedenfalls ist das Spiel absolut g e n i a l ! Mit Panzer General 3 D hat der passionierte PC-Stratege ein ganzes Spielerleben lang Freude. Es ist DIE Referenz in Sachen rundenbasierte Strategiespiele und in seiner Mischung aus Innovation und Realismus bislang unerreicht. Was eigentlich ziemlich traurig ist, da Panzer General 3 D im Jahre 1997 veröffentlicht wurde und das ist ja nun schon ein paar Tage her. Sicherlich waren die Nachfolger (Panzer General IV: Western Assault und besonders das sehr gelungene Panzer General: Unternehmen Barbarossa auch kernige Strategiespiele, aber der Einsatz einer 3 D Engine bei diesen beiden Spielen hätte besser sein können und wirkt so ein weinig aufgesetzt). Bleiben wir also beim "Generalfeldmarschall des Genres", bei Panzer General 3 D. Kurz vor Veröffentlichung des Titels breitete sich damals eine knisternde Nervosität in der Gemeinschaft der Strategiespieler aus.... Wie kann man denn Panzer General 1 noch toppen? Bietet Pazifik Admiral nicht auch schon alles was das Strategenherz begehrt? So in etwa lauteten die Fragen. Man befürchtete einen Kniefall vor dem Kommerz oder sinnlose Grafikeffekte usw... Endlich, ich meine es muss so in der letzten Oktoberwoche des Jahres 1997 gewesen sein ;-)), brachte der Postbote mir mein im Versandhandel bestelltes Exemplar ins Heim. So ein schöner Tag wie heute, der..... :-) Ja, voller Erwartung schob ich die CD-ROM ins Laufwerk meines Computers und .... war total begeistert. Diese Begeisterung hält tatsächlich bis heute an, wer hätte das gedacht? Noch immer erwische ich mich dabei, wie ich mit den 5 im Spiel enthaltenen Kampagnen die Zeit vergesse und bis in den frühen Morgen meine virtuellen Feldzüge führe. 

Die Präsentation des Spieles kann nur als sehr gelungen bezeichnet werden. Zwar sind nicht mehr originale Filmsequenzen enthalten, aber stattdessen gibt es eine Art Foto- und Grafikkollagen, welche sehr gut gemacht sind. Die Sprecher geben wieder alles, man vergleiche bitte den unterschiedlichen Tonfall in den beiden deutschen Kampagnen! Wunderbar gemacht! Durch die Guderian Kampagne begleitet einen ein "frecher Berliner" und bei der Kampagne "Verteidigung der Heimat" ein desillusionierter Kamerad. Jetzt gibt es auch drei alliierte Kampagnen, wobei die englische und amerikanische aber eigentlich identisch sind und die russische wieder eine knackige Herausforderung darstellt. Auch hier glänzen engagierte Sprecher mit diversen Dialekten. Zur rundum gelungenen Präsentation gehört natürlich auch das ordentlich gebundene und 130 Seiten umfassende Handbuch, sowie eine schöne Box. Natürlich wurde die originale CD-ROM bedruckt und in einem mit Einlagen versehenen Jewelcase (Plastikklappbox für CD-ROMs - warum gibt es dafür eigentlich kein Wort in unserer schönen Muttersprache?) ausgeliefert.

Nach erfolgter Installation befindet sich der Stratege im Hauptmenü, welches klar strukturiert und einfach zu bedienen ist. Die Optionen sind: Szenarienauswahl - Kampagne spielen - Mehrspieler-Szenarium spielen - über e-mail spielen - Szenario-Editor starten - beste Laufbahn anzeigen - gespeichertes Spiel laden - Intro anzeigen - Abspann anzeigen - Spiel beenden.

Vor dem Spielbeginn kann der Spieler die Prestigepunkte einstellen, was einem variablen Schwierigkeitsgrad entspricht. In einem Szenarium wählt er natürlich noch die Seite aus, für welche er spielen will. Insgesamt sind im Spiel 40 Szenarien enthalten, plus einem Einführungsszenarium. Die Kampagnen, von denen die längste die deutsche Guderian-Kampagne ist, bringen aber wesentlich mehr Spaß, da nur hier die geliebten Stammtruppen zu Elitekämpfern herangezüchtet werden können.

Den größten Teil des Bildschirms füllt dann auch die Karte mit dem Kampfraum aus, umrahmt wird diese von drei Informations- bzw. Menüleisten. Oben das Informationsfeld für die Kartenfelder, unten jenes für die gewählten Einheiten und rechts die Leiste mit den Steuertasten. Zur Steuerung stehen folgende Tasten zur Verfügung: Nächste Einheit - Zug abbrechen - Einheiten kaufen - Einheiten aufstellen - Hauptquartier - Luftmodus - Strategische Karte - Playback - Netzwerk-Chat - zusätzliche Optionen - Vollbild - Zug beenden und Spielfunktionen.

Das Grundprinzip des Spieles ist gegenüber den Vorgängern nicht verändert worden, es wurden jedoch innovative und bereichernde weitere Optionen hinzugefügt. Hier das Grundprinzip in Kürze: Der Spieler ist Oberbefehlshaber über diverse militärische Einheiten. Er gibt seinen Einheiten nacheinander Befehle. Hat er seine Befehlseingabe abgeschlossen, so ist der Gegner an der Reihe. Wie das in der Rundenstrategie eben so üblich ist. Jedes Gefecht hat eine begrenzte Anzahl von Runden. Innerhalb dieser "Zeit", besser gesagt Rundenzahl, muss ein vorgegebenes Ziel erreicht werden. Das Ziel wird durch "Siegfelder" vorgegeben, welche der Spieler mit seinen Truppen besetzen muss. Meist sind das Städte, es können aber auch speziell gekennzeichnete Geländepunkte sein. Diese Siegfelder treten in zwei Formen auf. "Normale" Siegfelder sind goldfarben umrandet und "Nachschub-Siegfelder" weisen noch grünfarbene Applikationen auf. An den letzteren kann man selbst, bzw. der Gegner (wenn sich derartige Felder in seinem Besitz befinden sollten) Nachschub aufstellen. Es ist also durchaus von Vorteil dem Gegner diese Felder zu entreißen.... Je schneller man alle Siegfelder in Besitz nimmt, desto größer ist der Erfolg. Es gibt deswegen auch drei Möglichkeiten des Sieges: 1. Glorreicher Sieg 2. Sieg und 3.Taktischer Sieg. Schafft man es nicht alle Siegfelder innerhalb der vorgegebenen Rundenzahl (="Zeit") zu besetzen, so hat man verloren. In der Kampagne wird man in diesem Falle von seinen Aufgaben entbunden (Ausnahme: die ersten drei Gefechte in der Guderian-Kampagne), womit das Spiel beendet wäre. Ein Glorreicher Sieg beschehrt dem Spieler mehr Prestigepunkte, als ein normaler Sieg, der aber immer noch mehr einbringet als nur ein taktischer Sieg. Mit den Prestigepunkten, die es übrigens auch für die Vernichtung gegnerischer Einheiten und für die Besetzung gegnerischer Städte gibt, auch wenn es keine Siegfelder sind, kann man neue Einheiten kaufen oder vorhandene mit neuer Ausrüstung modernisieren. Hier zeigt sich, wie hervorragend das Spiel konzipiert und ausbalanciert wurde, denn der Spieler hat für die Zusammenstellung seiner Truppen völlig freie Hand. Einige Spieler bevorzugen mit wenigen, dafür aber bestens ausgestatteten Truppen zu spielen, andere möchten lieber sehr viele Einheiten einsetzen und müssen dann oft auf moderne Ausrüstung verzichten. Die verschiedensten Schwerpunkte können so gesetzt werden. Kaufe ich mir jetzt eine starke Luftwaffe oder soll der Schwerpunkt doch lieber auf den Panzertruppen liegen? Natürlich kann man auch eine ausgewogene Zusammenstellung der Einheiten ausprobieren. So bringt das ständige Spielen der Kampagnen immer wieder neue Möglichkeiten zur Erprobung der ultimativen Strategie, zumindest trifft das für die lange Guderian-Kampagne zu. Alle anderen Kampagnen umfassen leider nur 6 Gefechte, was für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig ist. Ja, das soll Kritik sein, Sie lesen richtig! Zu verbessern gibt es meist in allen Spielen noch etwas.... ;-) Schafft man in der Guderian-Kampagne alle Siege glorreich, so umfasst sie 13 Gefechte. Besonders hart ist die Schlacht um Windsor, in der man schon eine perfekt zusammengestellte Streitmacht sein Eigen nennen sollte....Sie fragen sich: Windsor? Da wurde doch gar nicht gekämpft. Stimmt, aber in Panzer General 3 D bestimmt Ihr Erfolg als Befehlshaber den Lauf der Geschichte, so dass jede Menge hypothetische Gefechte auszutragen sind. Das bringt Laune und belohnt den Spieler für seine Denkarbeit. Angriffe auf Malta, die Eroberung von Moskau, ja sogar der Vorstoß in die USA sind möglich. Alles liegt in der Hand des Spielers. Alle Gefechtsfelder im Spiel sind fest definiert, es gibt also keine Zufallserstellung von Karten. In einer Kampagne spielen Sie also eine Reihe von Karten ab. Da die Guderian-Kampagne sich aber je nach Erfolg verzweigt, ist das kein Manko. Die Guderian-Kampagne kann durchaus als Hauptspiel bezeichnet werden, da sie alle Möglichkeiten bietet neue Strategien durch erneutes Spielen zu probieren. In diesem Zusammenhang möchte ich gleich auf eine der Innovationen in Panzer General 3 D zu sprechen kommen. Nach einem glorreichen Sieg besteht eine Wahrscheinlichkeit eine kostenlose "Prototyp-Einheit" zu bekommen. Diese Prototyp-Einheit muss in diesem Falle nicht mit Prestigepunkten bezahlt werden und wird eigentlich erst viel später im Spielverlauf erhältlich. (Pfiffige Generäle speichern vor dem letzten Zug vor einem glorreichen Sieg ab. Sollten sie keinen Prototyp bekommen, so starten sie einfach den Spielstand. Das kann man tatsächlich solange machen, bis man irgendwann einen Prototyp erhält.) Wie gesagt, das geht nur bei einem glorreichen Sieg. Nicht jeder Prototyp ist aber auch besser als vorhandene Einheiten, es ist aber immer von Vorteil eine kostenlose Einheit zu erhalten, denn die Prestigepunkte sind immer knapp und wollen sinnvoll genutzt werden. Eine weitere Erneuerung ist der Panzerdurchbruch. Eine Innovation die perfekt ist! Kann ein Panzer eine Einheit im ersten Angriff vollständig vernichten, so kann er eine weitere Einheit angreifen. Wenn er diese auch mit dem ersten Angriff von der Karte fegt, so kann er wieder weiter angreifen usw... usw... Rein theoretisch geht das so lange, bis ihm die Munition ausgeht. Hiermit wird der Überlegenheit gepanzerter Verbände endlich einmal Rechnung getragen und ein Aspekt des Blitzkrieges effektiv simuliert. Im Spiel selbst kann man z.B. mehrere gegnerische Einheiten mit Infanterieangriffen (oder Angriffen mit anderen Einheitentypen) schwächen und sie dann mit nur einer einzigen Panzereinheit vernichten. Durch die entstehende Lücke in der gegnerischen Abwehrfront können sich nun ihre Sturmtruppen ergießen... Genau so wurde der Blitzkrieg ja auch praktiziert. Der kombinierte Angriff der verschiedenen Waffengattungen mit folgendem Panzerdurchbruch, der dem Angreifer große Geländegewinne ermöglichte und so unbewegliche gegnerische Truppen in eine hoffnungslose Lage brachte. 

Die Einheitenvielfalt in Panzer General 3 D ist gigantisch, wobei alle Einheiten sich in bestimmte Klassen gliedern. Die Klassen sind: Luftabwehr - Panzerabwehr - Artillerie - Infanterie - Aufklärung - Panzer - taktische Bomber - Jäger. Im Spiel kommt aber auch noch Marine vor, je nach Szenarium. Weitere Klassen sind also: Flugzeugträger - Großkampfschiffe - Zerstörer - Seetransport. Dann gibt es noch die Befestigung, Lufttransport und Transport. Innerhalb jeder Klasse gibt es die verschiedensten Einheitentypen. Bsp.: Vom Panzer I, über den Tiger bis hin zur Maus stehen im Laufe der Zeit alle Panzer zur Verfügung. Jede einzelne Einheit wird anhand von Werten definiert. Diese Werte sind: Land - Ausrüstungstyp - Klasse - Produktionsbeginn - Einstellung der Produktion - Kosten - Bewegung - Sichten - Maximaler Munitionsverbrauch - Maximaler Treibstoffverbrauch - Initiative - Reichweite - Angriff auf weiche Ziele - Angriff auf harte Ziele - Angriff auf Luftziele - Angriff auf Seeziele - Verteidigung (Bodenangriffe) - Verteidigung (Luftangriffe) - Verteidigung (Seeangriffe) - Zieltyp - Abwehr über weite Entfernungen - Bewegungsmodus - Art des Transportmittels. Auf diese Weise lassen sich die realen Einheiten, denn um diese geht es ja, recht gut in einem Computerspiel simulieren. Innerhalb eines Types gibt es also durchaus sehr große Unterschiede. Ein sehr gutes Beispiel sind die Infanterie-Einheiten. Pioniere sind in der Erstürmung gegnerischer Städte wesentlich effektiver, als reguläre Infanteristen, um nur ein Beispiel zu nennen. Neben den Einheiten der Hauptmächte, wie z.B. Deutsches Reich, USA, Sowjetunion und Großbritannien, werden auch solche kleinerer Nationen, wie z.B. Polen, Finnland und Ungarn dargestellt. 

Eine weitere Innovation besteht in der Tatsache, das Einheiten nun besondere Fähigkeiten entwickeln können. Diese besonderen Fähigkeiten werden in Form eines Kreuz- bzw. für die Alliierten eines Sternsymbols deutlich gemacht. Besteht eine Einheit harte Kämpfe, so kann sie daraus Lehren ziehen und inmitten eines Kampfes erhält sie u.U. diese besonderen Fähigkeiten. Derartige Einheiten sollten unbedingt erhalten werden, stellen sie doch die absolute Elite dar. Ihre Vernichtungskraft kann durch diese Fähigkeit extrem gesteigert werden. Es gibt sehr viele solcher besonderen Fähigkeiten und ich nenne hier nur einige wenige Beispiele: Artillerie kann eine erhöhte Reichweite bekommen, Einheiten können zweimal angreifen, taktische Bomber können auch bei schlechtem Wetter eingesetzt werden etc. Es ist schon eine riesige Freude, erleben zu dürfen wie seine Stammeinheiten im Laufe der Kampagne immer besser werden und evtl. sogar noch besondere Fähigkeiten erhalten. Mittels Editor können den Einheiten noch Namen nach Gusto des Spielers gegeben werden, so dass die innige Verbindung zwischen Spieler und virtuellen Kameraden noch weiter verstärkt wird. Man leidet regelrecht mit seinen Mannen und möchte unter keinen Umständen eine seiner mühsam hoch gepäppelten Einheiten verlieren. 

Doch nicht nur die drei hervorragend umgesetzten Innovationen (besondere Fähigkeiten, Panzerdurchbruch und Prototypen) machen Panzer General 3 D zu einem dauerhaften Spielerlebnis, neben dem über jeden Zweifel erhabenen Grundprinzip sorgt auch die Ordensverleihung für langanhaltende Motivation. Nach jedem Sieg gibt es nämlich einen Orden. Gold für glorreicher Sieg, silber für Sieg und bronze für taktischen Sieg. Besonders gut machen sich natürlich 13 goldene Orden in der Ruhmeshalle nach abgeschlossener Guderian-Kampagne....

Abschließend kann ich nur jedem Strategiespieler Panzer General 3 D wärmstens empfehlen. Diese Spiel ist der reale Beweis das rundenbasierte Strategiespiele keineswegs langweilig oder gar kompliziert zu bedienen wären.


Hintergrund: 

Ein richtiger Panzergeneral sollte seine Panzer natürlich wie aus der Westentasche kennen, deswegen an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung über die Entwicklung der deutschen Panzerwaffe.

Deutsche Panzer im 2. Weltkrieg:

Ab 1925 begann die Reichswehr unter strikter Geheimhaltung mit der Entwicklung einer eigenen Panzerwaffe. Verschiedene Versuchsfahrzeuge wurden zwischen 1927 bis Sommer 1933 in Kama bei Kasan in der Sowjetunion in Zusammenarbeit mit der Roten Armee erprobt. Beide Seiten profitierten von dieser geheimen Zusammenarbeit.

Panzer I:

Im Dezember 1933 wurden die ersten Prototypen hergestellt und im Juni 1934 begann die Serienproduktion dieses leichten Panzers.

Die wichtigsten Typen:

1::Ausf. A ( 1934-36 ), 2 MG und 2 Mann Besatzung,

2.:Ausf. B ( 1935-39 ), 2MG und 2 Mann Besatzung.

3.:Ausf. B ( Befehlswagen 1936-38) 1 MG, 3 Mann Besatzung.

4.:Ausf. B ( Selbstfahrlafette mit 4,7 cm PAK, 1939-40 ), 4,7 cm PAK und 3 Mann Besatzung.

5.:Ausf. B ( Selbstfahrlafette mit 15 cm Kanone, 1939-40 ) , 15 cm Kanone s.i.G. 33 L/11 und  4 Mann Besatzung.

Es wurden 1942 noch einige „Luftlande-Panzer“ ( Ausf. C ) gebaut und 1941/42 wurden Versuche unternommen einen „Sturmpanzer“ für die Infanterie zu entwickeln ( I n.A. = neue Ausführung )

Der Panzer I hatte keinen hohen Gefechtswert, was sich bereits bei Einsätzen im spanischen Bürgerkrieg zeigte. (Dort wurden die Panzer sogar mit Sträflingen besetzt, die vor die Wahl gestellt wurden entweder ihre Strafe zu verbüßen oder einen Angriff mit diesen „Panzern“ durchzuführen.....).Offiziere der Wehrmacht behaupteten später, das dieser Panzer nur zu „Übungszwecken“ gebaut worden sei, was wohl bezweifelt werden darf.

Panzer II:

Die Entwicklung begann 1934 und schon 1935 gingen die ersten Panzer II in Serie. Aufgrund der bemerkenswert kurzen Entwicklungszeit kam es aber dann zu zahlreichen Nachbesserungen bei diesem Panzertyp.

Die wichtigsten Typen:

1.: II Ausf. a1,a2,a3 ( 1935-36 ), 2 cm KwK 30, 1 MG 34, 3 Mann

2.: II Ausf. b ( 1936 ), 2 cm KwK 30, 1 MG 34, 3 Mann

3.: II Ausf. c ( 1937 ), 2 cm KwK 30, 1 MG 34, 3 Mann

4.: II Ausf.A,B,C ( 1938-40 ), 2 cm KwK 30, 1 MG 34, 3 Mann

5.: II Ausf. F ( 1940-43 ), 2 cm KwK 38 L/55, 1 MG 34, 3 Mann

6.: II Ausf. D,E ( 1938-41 ), 2 cm KwK 38 L/55, 1 MG 34, 3 Mann

7.: II Ausf. L ( „Luchs“ 1941-43 ), 2 cm KwK 38 L/55, 1 MG 34, 4 Mann

( Nr101-131 mit 5 cm KwK 39 L/60 ).

8.   Marder II ( 1942-43), 7,62 cm PAK L/54,8, 4 Mann

9.   Marder II ( 1942-43), 7,5 cm PAK 40/2 L/46, 4 Mann

10. Sturmpanzer II ( 1942-43 ), 15 cm s.i.G. 33 L/12, 5 Mann

11. Wespe ( 1942-44), 10,5 cm le. F.H. 18/2 L/26, 1 MG, 5 Mann

Obwohl bereits 1940 beim Westfeldzug erkannt wurde, das weder die Panzerung, noch die Bewaffnung den zeitgemäßen Anforderungen standhielten, wurde der Panzer II noch sehr lange weiter gebaut, was im nachhinein wohl als grober Fehler bewertet werden muß.

Panzer III:

Beginn der Entwicklung 1935. Die ersten vier Serien ( A-D ) wurden 1936 bis 1939 produziert. Der eigentliche Bau in Großserie ( E ) begann erst nach Kriegsbeginn am 27.9.1939 !

Die wichtigsten Typen:

1.: III A ( 1936 ), 3,7 cm KwK L/45, 3 MG, 5 Mann

2.: III B,C ( 1937-38 ), 3,7 cm KwK L/45, 3 MG, 5 Mann

3.: III D ( 1938-39 ), 3,7 cm KwK L/45, 3 MG, 5 Mann

4.: III E (1939-40 ), 3,7 cm KwK L/45,  2 MG, 5 Mann

5.: III F,G ( 1940 ), 5 cm KwK L/42, 2 MG, 5 Mann

6.: III H ( 1940-41 ), 5 cm KwK L/42, 2 MG, 5 Mann

7.: III J,L,M ( 1941-42 ), 5 cm KwK L/42, 2 MG, 5 Mann (ab Ende 1941 mit 5 cm KwK L/60)

8.: III N ( 1942-43 ), 7,5 cm KwK L/24, 2 MG, 5 Mann

Sturmgeschütze:

9.:   Stug III A ( 1940 ), 7,5 cm Stu.K. L/24, 4 Mann

10.: Stug III B-E ( 1940-41 ), 7,5 cm Stu.K. L/24 oder L/33, 4 Mann

11.: Stug 40 F,G und Sturmhaubitze 42 ( 1942-45 ), 7,5 cm Stu.K. L/43 oder L/48  bzw.:

10,5 cm Stu.H. l/28, 1 MG, 4 Mann

Befehlswagen:

12.: III D1 ( 1939-40), Holzkanone, 1 MG, 5 Mann

13.: III E ( 1940 ), Holzkanone, 1 MG, 5 Mann

14.: III H ( 1941-42 ), Holzkanone, 2 MG, 5 Mann

15.: III K ( 1942-43), 5 cm KwK L/42 oder L/60, 2 MG, 5 Mann

Beobachtungswagen:

16.: III ( 1942-43 ), Holzkanone, 1 MG, 5 Mann

Der Panzer III war als wichtigster Typ für die deutsche Panzerwaffe entwickelt worden, doch konnte sich Guderian mit seiner Forderung nach einer stärkeren Kanone nicht gegen die konservativen Generäle der Heeresleitung, wie Beck, durchsetzen, die eine 3,7 cm Kanone für ausreichend hielten. Tatsache war aber, das diese Kanone schon von Anfang an obsolet war und von den Landsern den vielsagenden Beinamen „Panzeranklopfgerät“ erhielt. Erst 1940 erhielt der Panzer III eine 5 cm Kanone, die jedoch auch noch viel zu schwach war. Das zeigte sich dann 1941 sehr deutlich an der Ostfront, wo der Panzer III plötzlich und völlig unerwartet dem revolutionären Design eines T-34 gegenüberstehen mußte. Dennoch war dieser Panzer von 1940 bis 1942 die Hauptwaffe der deutschen Panzerregimenter und  bewährte sich im allgemeinen recht gut. In den letzten Kriegsjahren war er allerdings nur noch sehr bedingt verwendbar.

Panzer IV:

Anfang 1934 begann die Entwicklung und die ersten Prototypen liefen 1935/36 vom Band. Die Serienproduktion begann dann in den Jahren 1936/37.

Die wichtigsten Typen:

1.: IV A ( 1936-37 ), 7,5 cm KwK L/24, 2 MG, 5 Mann

2.: IV B ( 1937-38 ), 7,5 cm KwK L/24, 1 MG, 5 Mann

3.: IV C,D ( 1938-39 ), 7,5 cm KwK L/24, 1 MG, 5 Mann  ( D: statt 1 hatte er 2 MG )

4.: IV E ( 1939 ), 7,5 cm KwK L/24, 2 MG, 5 Mann

5.: IV F1 ( 1940-41 ), 7,5 cm KwK L/24, 2 MG, 5 Mann

6.: IV F2, G ( 1942 ), 7,5 cm KwK L/43, 2 MG, 5 Mann

7.: IV H,J ( 1943-45 ), 7,5 cm KwK L/48, 2 MG, 5 Mann

Sturmgeschütze:

8.: Stug IV / Jagdpanzer IV ( 1943 ), 7,5 cm Stu.K. L/48, 1 MG, 4 Mann

9.: Jagdpanzer IV F ( 1943-44 ), 7,5 cm PAK L/48, 1 MG, 4 oder 5 Mann

10.: Jagdpanzer IV/70 ( 1944-45 ), 7,5 cm Stu.K. L/70, 1 MG, 4 oder 5 Mann

11.: Sturmpanzer IV „Brummbär“ ( 1943-44 ), 15 cm Stu.H. L/12, 1 MG ( lose ), 5 Mann

Entwicklungen aus Panzer III und Panzer IV:

12.: „Hummel“ ( 1942-44 ), 15 cm s.FH. 18 L/30, 1 MG, 6 bis 7 Mann

13.: „Nashorn“ ( 1943-44 ), 8,8 cm PAK L/71, 1 MG, 4 bis 5 Mann

Flakpanzer:

14.: „Möbelwagen“ ( 1943-44 ), 3,7 cm Flak L/60, 7 Mann

15.: „Wirbelwind ( 1943-44 ) 2 cm Vierling-Flak, 1 MG, 5 Mann

16.: „Ostwind“ ( 1944 ), 3,7 cm Flak L/60, 1 MG, 7 Mann

17.: „Kugelblitz“ ( Prototyp1945 ), 3 cm Zwillings-Kanone in kugelförmigen Drehturm (wurde nicht mehr gebaut).

Der Panzer IV sollte eigentlich in geringeren Stückzahlen produziert werden als der Panzer III und war dafür vorgesehen, jene Ziele zu bekämpfen, mit denen der Panzer III nicht fertig werden konnte. Es sollte also ein Unterstützungsfahrzeug sein. So dachte man sich das jedenfalls vor dem Kriege. Allerdings unterschied er sich in seinem technischen Aufbau kaum von seinem „kleineren“ Bruder und hatte auch den Motor von ihm. Selbst Gewicht und Größe wichen nur marginal voneinander ab. Die eigentliche Großproduktion begann erst 1942, als sich die Lage an den Fronten zu verschlechtern begann. Besonders hervorzuheben ist sicherlich die hervorragende Konstruktion des Ketten-Laufwerkes, die seit 1936/37 bis zum Ende der Produktion nahezu unverändert blieb. Der Panzer IV wurde ein bewährtes „Arbeitstier“ der deutschen Wehrmacht und man kann sich nur fragen, welche Daseins-Berechtigung eigentlich der Panzer III hatte. Die unnötige Vielfalt der Typen war nicht nur typisch für das deutsche Heer, sondern verhinderte auch eine Bündelung der Kräfte in der Produktion und erschwerte die Instandsetzung der Fahrzeuge.

Panzer V:

Der Panzer V ist wohl besser bekannt als Panther und gilt als bester Panzer des ganzen Krieges, ja einige vertreten sogar die Meinung das es bis 1955 keinen besseren Panzer gegeben hätte. Der Panther wurde aus der Not geboren, denn 1941 sah man sich nicht nur der an Zahl und Technik überlegenen russischen Panzer des Typs T-34 und der verheerenden Wirkung der russischen 7,62 cm PAK (sog.“Ratsch-Bumm“)  gegenüber, sondern mußte auch noch feststellen, das man dem nichts entgegenzusetzen hatte! So wurde im November 1941 der Auftrag zur Entwicklung eines neuen Panzers vergeben, der dem T-34 Paroli bieten konnte und nicht sofort von der „Ratsch-Bumm“ in Stücke gerissen werden würde. Ende 1942 begann dann die Produktion und die ersten Prototypen kamen viel zu früh in der Offensive bei Kursk im Juli 1943 zum Einsatz. Der Panther hatte damals noch mit zahlreichen „Kinderkrankheiten“ zu kämpfen. ( Von den 204 Panthern, wegen derer man die Offensive extra noch tagelang verschoben hatte, weil man auf ihre Fertigstellung wartete, vielen 12 sofort nach dem Entladen von der Bahn und weitere 152 Stück am ersten Einsatztag aus!! Es gab Motorbrände, Getriebeschäden und Laufwerksprobleme). Als aber diese Anfangsprobleme behoben waren, was in überraschend kurzer Zeit gelang, zeigte der Panther seinen Gegnern wahrlich die Zähne und war nicht nur dem T-34 deutlich überlegen.

Die wichtigsten Typen:

1.: Panther D ( 1942-43 ), 7,5 cm KwK L/70, 2 MG, 5 Mann

2.: Panther A ( 1943-44 ), 7,5 cm KwK L/70, 3 MG, 5 Mann

3.: Panther G ( 1944-45 ), 7,5 cm KwK L/70, 3 MG, 5 Mann

4.: Jagdpanther ( 1944-45 ), 8,8 cm PAK L/71, 1 MG, 5 Mann

5.: Bergepanther ( 1944-45 ), 2 cm KwK L/51, 1 MG, 2 bis 5 Mann

Panzer VI:

Jeder kennt natürlich den legendären Tiger, der beim Gegner Furcht und Schrecken auslöste und den deutschen Landsern das Gefühl von Sicherheit und Stärke vermittelte. Die Heeresleitung zeigte jahrelang aber keinerlei Interesse einen schweren Kampfpanzer entwickeln zu lassen und es gab auch keinerlei dementsprechende Pläne. Erst als Hitler im Mai 1941 einen schweren Panzer bei den Engländern vermutete und nicht etwa bei den Russen ( und das nur 4 Wochen vor dem Feldzug gegen die Sowjetunion! ) mußten die Generäle nachgeben, denn Hitler befahl persönlich die Entwicklung eines schweren Panzers.

Das war die Geburtsstunde des Tigers. Rechtzeitig zum „Führergeburtstag“ konnten die ersten beiden Prototypen ( Henschel und Porsche ) 1942 vorgestellt werden. Die nicht mal einjährige Entwicklungszeit gilt als Rekord in der Konstruktion eines Panzers, der auch noch sehr erfolgreich wurde. Obwohl die Henschel-Konstruktion ausgereifter und besser war, konnte Porsche, aufgrund seiner besten Kontakte zu Hitler auch seine Entwicklung vorantreiben. Henschel konnte bereits im August 1942 die ersten fertigen Fahrzeuge ausliefern, welche auch bereits im September bei Leningrad zum Einsatz kamen. (Dieser Einsatz war ein totales Desaster, da die Panzer völlig falsch eingesetzt wurden. Das lag aber nicht an den Besatzungen, sondern an dem Hitler, der diesen Einsatz persönlich befohlen hatte. Die Schuld wurde jedoch dem armen Kommandanten zugewiesen, der später ein tragisches Ende fand....)

Jedenfalls war die Henschel-Konstruktion der „wahre“ Tiger. Was wurde aber aus dem Porsche? Nun, unter unsagbaren Schwierigkeiten gelang es 2 Fahrzeuge zu bauen, die jedoch niemals die Frontreife erlangten. Im Jahre 1943 (!) entschied man sich die mittlerweile 90 vorhandenen Fahrgestelle mit einem anderen Motor zu bestücken. Diese 90 Panzer wurden dann von Hitler „Elefant“ getauft, doch die Landser gaben ihm den Spottnamen „Ferdinand“, was der Vorname des Konstrukteurs Herrn Porsche war. Alle 90 Panzer wurden binnen kürzester Zeit an der Ostfront und in Italien „aufgebraucht“.

Die wichtigsten Typen:

1.: Tiger I E ( 1942-44 ), 8,8 cm KwK 36 L/56, 2 MG, 5 Mann

2.: Elefant („Ferdinand“) ( 1943 ), 8,8 cm PAK 43/2 L/71, 1 MG ( zunächst lose im Wagen, dann montiert), 6 Mann

3.: Tiger II „Königstiger“ ( 1944-45 ), 8,8 cm KwK, 43 L/71, 2 MG, 5 Mann

4.: Jagdtiger ( 1944-45 ), 12,8 cm PAK 43/2 L/71, 1 MG, 6 Mann

( z.T. auch 8,8 cm PAK 43/2 L/71 )

Der Königstiger wurde entwickelt, um die positiven Eigenschaften des Tiger und Panther in einem Panzer zu vereinen und so der Typenvielfalt ein Ende zu setzen. Anfang 1944 ging der Königstiger in Serie und aus ihm entwickelte sich dann noch der monströse Jagdtiger, gegen dessen 12,8 cm Kanone kein feindlicher Panzer bestehen konnte. Die ersten 50 Königstiger wurden übrigens mit dem „Porsche-Turm“ gebaut, die man „noch liegen hatte“. Ab Nr. 51 kam dann der eigentliche Turm zum Einsatz. Der Königstiger hatte zwar einen legendären Ruf und war auch allen Feindpanzern überlegen, aber er war eigentlich zu schwer und untermotorisiert. Abschließend möchte ich noch den „Sturmtiger“ erwähnen, der mit einem 38 cm Raketenwerfer bestückt war und aus unbrauchbar gewordenen Tiger I zusammengeschweißt wurde.

Panzer  35 ( t ) und Panzer 38 ( t ):

Durch die Besetzung der Tschechoslowakei fielen der Wehrmacht sicher mehr als 1000 dieser ausgezeichneten Panzer in die Hände. Etwa 300 Panzer 35 (t) wurden bei der 6. Pz. Division eingesetzt und etwa die Hälfte dieser Fahrzeuge war sogar noch 1942 im Einsatz! Nahezu unverzichtbar war der hervorragende Panzer 38 (t) für die Wehrmacht, der bis 1942 weitergebaut wurde und dessen Fahrgestell danach noch für weitere Typen genutzt wurde. Besonders bekannt dürfte der Marder III sein, der ein Panzer 38 (t) Fahrgestell hatte, auf das die russische 7,62 cm Pak ( jaja, die besagte „Ratsch-Bumm“) aufgebaut wurde. Grotesk, aber wahr: Der Marder III, also ein tschechisches Fahrzeug mit russischer Beutewaffe im Dienste der deutschen Wehrmacht war seinerzeit eine der wirksamsten Waffen gegen die russischen Panzer der Ostfront.....

Die wichtigsten Typen:

1.: Panzer 35 (t) = Skoda 35 (t), ( 1935-37 ), 3,7 cm KwK (t), 2 MG (t), 4 Mann

2.: Panzer 38 (t) = Praga TNHP-S, ( 1938-1942 ), 3,7 cm KwK (t) L/40 oder 3,7 cm KwK L/45, 2 MG, 4 Mann

3.: Aufklärungspanzer 38 (t), ( 1943.44 ), 2 cm KwK, 4 Mann

4.: Marder III, ( 1942 ), 7,62 cm PAK 36 L/54 (russisch), 1 MG, 4 Mann

5.: Marder III H, ( 1942-43 ), 7,5 cm PAK 40/3 L/46, 1 MG, 4 Mann

6.: Bison H, ( 1942-43 ), 15 cm s.IG., 5 Mann

7.: Marder III M, ( 1943-44 ), 7,5 cm PAK 40/3 L/46, 4 Mann

8.: Bison M, (1943-44 ), 15 cm s.IG., 4 Mann

9.: Flakpanzer 38 (t), (1943-44 ), 2 cm Flak 38 L/55, 5 Mann

10.: Hetzer (1943-45 ), 7,5 cm PAK 39 L/48 später: 7,5 cm KwK 42 L/70, 1 MG, 4 Mann

Der Hetzer war eine besonders gelungene Konstruktion eines Jagdpanzers, seine starke Panzerung und seine günstige Form machten ihn zu einem gefürchteten Gegner.

Die Wehrmacht benutzte auch zahlreiche Beutefahrzeuge französischer Herkunft, die jedoch meist umgebaut wurden. Selbstverständlich wurden auch britische, russische, amerikanische und sogar italienische Beutepanzer genutzt, sobald man ihrer habhaft wurde.


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