Windows95/98 - Pentium 233 Mhz MMX - 32 MB RAM - 500 MB Festplattenplatz - 4 fach CD-Rom Laufwerk - 3D Grafikkarte, die zu DirectX 7.0a kompatibel ist und mindestens 4 MB hat - Internetspiel: Verbindung mit mindestens 33,6 Kbps. Fazit
Bilder
Rezension
Hintergrund

Fazit:

Shogun - Total War macht unbestritten süchtig! Ich konnte nicht eher ruhen, bis ich den Titel des Shogun erkämpft hatte. Die Präsentation dieses Computerspiels ist geradezu einmalig schön und besticht durch liebevolle Gestaltung bis ins letzte, aber auch wirklich letzte Detail! Shogun vereint Echtzeit-Schlachten, die allerdings vor taktischem Tiefgang wirklich strotzen, mit rundenbasiertem Spielablauf, der Züge eines Aufbauspiels trägt. Gewürzt wird das Ganze mit zahlreichen zusätzlichen Möglichkeiten der Einflussnahme ala Ninja, Geisha, Shinobi usw. Selbst diplomatische Beziehungen können zu den anderen Clans mittels Unterhändlern aufgebaut werden. Erwarten Sie aber keine "Nibelungentreue", denn beim kleinsten Anzeichen der Schwäche, werden ehemalige Verbündete gnadenlos über Sie herfallen... Jetzt möchte ich Ihnen noch folgende Vorgehensweise ans Herz legen, damit Sie Shogun auch in vollsten Zügen genießen können: 1. Kaufen Sie sich Shogun - Total War. (z.B. im Grenadier Shop) 2. Sehen Sie sich vor der Installation den Film "KAGEMUCHA" des japanischen Kultregisseurs Akira Kurosawa an! 3. Schauen Sie sich nun auch den Film "RAN" von Akira Kurosawa an, er zeigt mehr die tragischen Auswirkungen innerhalb eines japanischen Familienclans dieser Zeitepoche. 4.Installieren Sie das Spiel erst jetzt. 5. Noch nicht loslegen! Erst den Weg des Daimyo komplett durchlesen. 6. Anleitung komplett durchlesen. 7.Jetzt sind Sie richtig eingestimmt: Starten Sie nun das Spiel und genießen Sie!

Tipps für Kenner: Wenn Sie schon das Spiel "Lords of the Rising Sun" auf den Amiga gespielt haben (so wie ich) und es mochten, dann werden Sie Shogun-Total War geradezu abgöttisch lieben. Auch die Spiele "Nobunags Ambition", Dchengis Chan" und "Romance of the three Kingdoms" haben sich schon mehr oder weniger mit dem Thema auseinander gesetzt und man findet die ein oder andere Komponente in Shogun wieder.



Rezension:

Shogun - Total War wurde von The Creative Assembly entwickelt, von Dreamtime produziert und unter den Fittichen des unumstrittenen Marktführers Electronic Arts wird es vertrieben. Shogun besteht aus einem rundenbasierten Spielverlauf mit in Echtzeit ablaufenden Schlachten. Doch dazu gleich mehr. Worum geht es in diesem Spiel? Nun, der Spieler übernimmt die Führung eines Clans in Japan zur Zeit der Sengoku-Periode. Sein Ziel ist es den Titel des Shogun zu erkämpfen, indem er ganz einfach alle anderen Mitbewerber ausschaltet. Dazu ist jedes Mittel recht und im Spiel wird diesem Umstand auch Rechnung getragen. 

Die Präsentation von Shogun ist meiner Meinung nach einzigartig. Bis ins letzte Detail wird dem Spieler die Atmosphäre der Epoche der mutigen Samurai nahe gebracht. Absolut gelungen und einfach wunderbar! Das Introvideo ist zwar recht kurz, aber dafür eben klassisch schön. Die gesamte grafische Gestaltung, nicht nur die im Spielablauf selbst, sondern auch die sämtlicher Menüs usw.  ist mit enormer Detailverliebtheit gemacht und hat mich glatt umgehauen. So etwas hatte ich wirklich nicht erwartet. Toll! Das Hauptmenu in Form einer japanischen Schriftrolle wird von dezenter Musik untermalt. Natürlich japanische Klänge! Im Hintergrund ziehen in endlosen Reihen die Krieger in die Schlacht, alles animiert versteht sich. Die Auswahlmöglichkeiten im Hauptmenü sind: Neues Spiel, Spiel laden, Multiplayer, Tutorial, Optionen und Beenden. Zuerst sollte man unter Optionen seine individuellen Einstellungen für Grafik, Sound, Leistung, Befehle und Spiel vornehmen. Das Multiplayer-Menü bietet Möglichkeiten Shogun im EA-Net oder im LAN zu spielen. Man kann von dort auch die offizielle Shogun-Website oder den Shogun-News Server besuchen. Das Tutorial bietet Grundtraining, Kampftraining, Erste Schlacht und eine Zusammenfassung. 

Beginnen wir nun aber ein neues Spiel! Wieder gibt es die Wahl zwischen einer kompletten Kampagne, einer individuellen Schlacht oder historischen Schlachten. Bei einer individuellen Schlacht kann der Spieler sich schnell einen Kampf generieren lassen und ihn dann in Echtzeit austragen. Die historischen Schlachten, sechs an der Zahl, sind ins Spiel übertragene reale Kämpfe, die in der damaligen Zeit in Japan stattgefunden haben. Am interessantesten ist aber natürlich die komplette Kampagne, welche den Spieler lange Zeit in Atem halten dürfte. Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, wobei "Leicht" nicht zu empfehlen ist, weil man nach einem Sieg nicht in den Genuß des herrlichen Abschlußfilms kommt, welcher wirklich sehenswert ist. Diesen leichten Schwierigkeitsgrad sollte man höchstens mal dazu benutzen sich mit dem Spiel ein paar Stunden oder Tage vertraut zu machen. Der "Normale" Schwierigkeitsgrad hat es dann aber schon gewaltig in sich und die Siegersequenz ist eine echte Belohnung. "Schwer" habe ich auch schon einige Male probiert, allerdings bisher erfolglos... "Profi" dürfte also wirklich nur etwas für eingefleischte Kenner sein, die Shogun für den Rest des Jahres spielen wollen. 

Sieben Clans stehen zur Wahl, jeder hat die ihm eigenen Vor- und Nachteile. Der Shimazu-Clan hat eine recht sichere, weil abgelegene Ausgangsposition und kann die No-Dachi-Samurai zu einem günstigen Preis rekrutieren und unterhalten. Der Mori-Clan besitzt ein zusammenhängendes Startgebiet und kann die nahezu unverwüstlichen Kriegermönche günstig rekrutieren. Der ODA-Clan liegt im Herzen Japans und rekrutiert die Yari-Ashigaru sehr günstig. Der Imagawa-Clan hat Ländereien in der Mitte Japans und am westlichen Rand. Dieser Clan kann günstig Ninja und Shinobi rekrutieren. Der Takeda-Clan ist für seine Reiterei berühmt, die kostengünstig zur Verfügung steht. Dieser Clan hat zwei Startregionen, die mit Häfen verbunden sind. Der Hojo-Clan baut auf starke Festungen, so dass Schlösser billiger zu bauen sind. Die zusammenhängenden Startgebiete liegen im Südosten Japans. Zu guter letzt kann auch der Uesugi-Clan gewählt werden, der über reiche Ländereien und günstige Bogenschützen verfügt. Die Ronin, rebellische Samurai die keine Herren dulden, können nicht gewählt werden, sondern haben zahlreiche Ländereien in ihrer Gewalt, die ihnen erst entrissen werden müssen. Unterschätzen sie diese Krieger ja nicht! Sie haben fähige Generäle und scheuen auch vor Angriffen nicht zurück. nach der Wahl eines Clans beginnt das Spiel - und zwar mit einem schönen Eingangsfilm, der einem auf eindrucksvolle Weise noch einmal das Ziel der Mission beschreibt. Werde Shogun und damit unumschränkter Herrscher Japans. Es kann nur einen geben!

Nun beginnt die erste Spielrunde mit dem Frühling 1530. Jede Runde stellt den Verlauf einer Jahreszeit dar. Die Runden sind also immer Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Nun geht es um Rekrutierung von Einheiten, was aber nicht so ohne weiteres möglich ist. Einheiten können nur in den dafür notwendigen Einrichtungen ausgebildet und rekrutiert werden. Reiter benötigen ein Reiter-Dojo, Bogenschützen natürlich ein Bogen-Dojo und Speerkämpfer ein Speer-Dojo. Kriegermönche wird man ohne buddhistischen Tempel nie rekrutieren können usw. In einer Runde können also Bauaufträge vergeben werden, um die notwendigen Gebäude eben zu erstellen. Diese kosten allerdings Geld, in dem Falle von Shogun wird in Koku, der damaligen "Währung" Japans, abgerechnet. ( Ein Koku = Eine Jahresration Reis für einen Mann). Der Bau von Gebäuden beansprucht allerdings eine unterschiedlich lange Zeit, dauert die Errichtung von Grenztürmen gerade mal schlappe vier Jahreszeiten, so zieht sich der Bau eines Schlosses schon über die doppelte Zeitspanne hin. Da sind wir dann auch schon bei weiteren Gebäudetypen. Neben Gebäuden, die nur der Rekrutierung von Samurai dienen, gibt es noch zahlreiche andere Einrichtungen, die das Land entwickeln und damit mehr Koku in der Kasse klingeln lassen. Aber Achtung, der weise Daimyo verjubelt nicht schon im Frühling seine gesamte Barschaft, denn die Kasse füllt sich nur einmal im Jahr und zwar nur nach dem Herbst, der Erntezeit. Insgesamt können 49 Gebäude errichtet werden. Shogun ist in der Tat auch eine Art "Aufbauspiel", denn als Daimyo, einer Art Landesfürst, ist man auch für das Wohl und Wehe seiner Untertanen verantwortlich. Es ist von immenser Wichtigkeit seine Ländereien weiter zu entwickeln, damit eine schlagkräftige Armee unterhalten werden kann. Ohne eine Armee wird man in kurzer Zeit von den anderen Clans ausgelöscht werden. Die Steuerungsmenüs für den rundenbasierten Aufbau- und Rekrutierungsteil sind klar und völlig einfach zu bedienen. Zu jedem Gebäude oder jeder Einheit gibt es sofort, ohne erst lange in Untermenüs suchen zu müssen, die benötigten Informationen. Eine wirklich saubere und sehr gelungene Benutzerführung. Neben den Bauaufträgen werden aber auch die Einheiten auf der Spielkarte in dem rundenbasierten Part des Spieles bewegt. Die Armeen werden in Clanfarbe angezeigt und der Spieler kann jeweils nur in die angrenzenden Länder ziehen oder auch einblicken. Natürlich können Armeen aber auch über den Seeweg verschoben werden, sofern Häfen vorhanden sind. Die feindlichen Armeestärke kann an einem Banner abgelesen werden, wobei Einzelheiten nur angezeigt werden, wenn ein eigener Ninja, Unterhändler oder eine eigene Geisha im Feindgebiet ist oder man Wachtürme gebaut hat. Selbstverständlich können auch Verhandlungen mit den anderen Clans geführt werden. Dazu muß der eigene Unterhändler aber direkt bis zum Daimyo des gewählten Clans vordringen, da nur der Daimyo persönlich die Antwort geben kann. Es reicht also nicht seinen Unterhändler nur mal eben in eine Provinz des anderen Clans zu bewegen. Der rundenbasierte Teil bietet noch wesentlich mehr Möglichkeiten, aber es würde den Rahmen dieses Reviews sprengen, wenn man sie sämtlichst aufzählen würde. 

Kommt es zu einer Schlacht, was natürlich unvermeidlich ist, dann wechselt das Spiel in den Echtzeit-Modus. In Reih und Glied stehen die Samurai-Krieger der unterschiedlichsten Waffengattungen bereit, ihr Leben für ihren Taicho (=General) zu opfern. Folgende Einheiten können rekrutiert und in die Echtzeit-Schlachten geführt werden - immer vorausgesetzt, das die entsprechenden Ausbildungsstätten auch zur Verfügung standen. 

 

Yari Ashigaru = in leichte Rüstung gesteckte Bauern mit Lanzen.

Yari Sanurai = echte Samurai mit Lanzen.

Samurai-Bogenschützen = mit Bögen und Schwert.

Naiginata = Samurai mit schwerer Rüstung und Schwertlanze.

No-Dachi = Samuari mit Zweihänderschwert.

Kriegermönche = fanatische Kämpfer.

Yari-Kavallerie = berittene Samurai mit leichter Rüstung und Lanze.

Berittene Bogenschützen = Reiter mit Bögen und Schwert.

Schwere Kavallerie = tödliche Kampfmaschinen.

Arkebusiere = Krieger mit Arkebusen.

Musketiere = Krieger mit verbesserten Arkebusen.

Jede Einheit hat taktische Vor- und Nachteile und sollte dementsprechend auch eingesetzt werden. Naiginata z.B. eignen sich sehr gut um Stellungen zu verteidigen, sind aber für eine Verfolgung zu langsam. No-Dachi können sehr gut Angriffsspitzen zersprengen und Bogenschützen, auch wenn sie Schwerter haben, sind im Nahkampf nur im Notfall zu gebrauchen. Die Karte, auf der die Schlacht stattfindet ist komplett in 3D gehalten. Die Landschaften wechseln je nach Provinz und sind mit Waldstücken, Hügeln und Bergen besetzt. Die Jahreszeiten verändern die Landschaft, so das es im Winter schneien und auch ein Herbstregen auf die Kämpfer hereinbrechen kann. Alle diese Faktoren (und noch wesentlich mehr) haben Einfluß auf die Kämpfe. Die Truppen zeichnen sich durch zahlreiche Eigenschaften aus, die in einem übersichtlichen Infofeld betrachtet werden können: Anzahl der Krieger pro Einheit (maximal 60), Rüstungsklasse, Waffenklasse, Ehre und Energie. In einer Aktionsanzeige wird man informiert, ob die Einheit gerade unter Beschuss steht, kämpft, feuert oder gar flieht. Diese manchmal gigantischen Schlachten mit hunderten, ja tausenden von Samurai Kriegern bieten schon ein monumentales Bild. Die Steuerung ist zwar bei relativ wenigen Einheiten noch beherrschbar, aber wenn es wirklich zu enorm großen Auseinandersetzungen kommt, die dann ja auch dementsprechend wichtig sind, zeigt sich m.M. nach wieder das Manko der Echtzeit. Die Hektik wird groß und man klickt fieberhaft zwischen den Einheiten herum. Die Möglichkeit das Spiel anzuhalten (Pausetaste) und dann in Ruhe die Befehle einzugeben, ist sicher nett gemeint, konterkariert aber doch letztendlich die Echtzeit. Oft ist es aber eben die einzige Möglichkeit in Ruhe die Befehle einzugeben. Ich hätte mir hier wirklich rundenbasierte Schlachten gewünscht, meinetwegen auch Echtzeit-Bewegungen und bei Annäherung des Feindes der Sprung in den rundenbasierten Schlachtablauf - oder aber, wie unser jüngster Award-Gewinner es vorgemacht hat: rundenbasierte Schlachten mit einer zeitlich begrenzten Aktionsphase.... Dennoch ist mir Shogun mit das liebste Strategiespiel zur Zeit und ich konnte mich auch an die Echtzeitschlachten mehr oder weniger gewöhnen. Die taktische Tiefe, mit den unterschiedlichen Einheiten, unterschiedlicher Ausrüstung und den wetterabhängigen Komponenten überzeugt voll. Weiterhin gewinnen die Truppen, samt ihrer Taichos an Erfahrung hinzu, so dass ihre Kampfkraft erhöht wird und man den Untergang einer lang gedienten Einheit doch tunlichst vermeiden sollte. Shogun - Total War bekommt die volle Empfehlung von Panzermeyer und hätte Electronic Arts nicht den Kniefall vor der Echtzeit gemacht, sondern vernünftige rundenbasierte Schlachten zur Verfügung gestellt, so wäre Shogun der Grenadier-Award sicher gewesen! 


Hintergrund: 

Vergessen Sie bitte alles, was Ihnen über Samurai, Ninja oder gar den Shogun in den billigen Hollywood-Reißern oder Dauerserien im Kino oder Fernsehen vermittelt wurde. Die wahre Geschichte Japans und damit die der echten Samurai, Ninja und Shogune ist um unsagbar viel spannender. Glücklicherweise wird das Spiel diesem Umstand zu wirklich 100% gerecht, was wirklich selten ist! Noch nie habe ich in einem Computerspiel einen umfassenderen historischen Überblick finden können, als hier bei Shogun. Das alles nicht etwa als lieblos hingeworfenes Readme-file in langweiliger Aufmachung, sondern als "Der Weg des Daimyo"  hübsch und kreativ aufbereitet, gut lesbar - ja sogar spannend - wird einem der historische Hintergrund dieser Epoche japanischer Geschichte nahe gebracht. Hier nur in aller Kürze:

Die Sengoku-Periode (Zeit der kämpfenden Länder) hielt von 1477 bis 1615 an und verwandelte ganz Japan in einen grausamen Kriegsschauplatz. Die letzten Shogune des Ashikaga-Clans interessierten sich mehr für die Verfeinerung der Teezeremonie und Poesie, anstatt das Land zu regieren. Mächtige Clans versuchten nun den Titel des Shogun, der über Japan herrschte, an sich zu reißen. Diese Daimyos ("jemand der nach besserem strebt") waren Samurai und Oberhäupter ihrer Familienclans und es war jedes Mittel recht, um den Sieg zu erlangen. Kampf, Mord und Verrat bestimmten das Leben dieser von Macht besessenen Männer. Sogar innerhalb einer Familie wurde oft niemandem vertraut. Söhne erhoben sich gegen ihre Väter und Brüder töteten sich auf dem Schlachtfeld. Siegte ein Clan über einen anderen, so wurde oft die gesamte Familie des unterlegenen Clans radikal ausgerottet, wobei weder vor Frau noch Kind halt gemacht wurde. Mächtige Clans waren z.B. die ODA, MORI, TAKEDA, HOJO, SHIMAZU oder IMAGAWA. Besonders grausam und erfolgreich war Oda Nobunaga, der die Arkebuse der portugiesischen Händler massiv einsetzte und bis zu seiner Ermordung (durch den Schuß aus einer Arkebuse) der stärkste Daimyo seiner Zeit war und die Fäden in der Hand hielt. Geprägt haben diese Zeit aber nicht nur die Daimyo, denn was wären sie ohne ihre Krieger, die Samurai gewesen? Die Samurai lebten nach dem Bushido - dem Weg des Kriegers. Für sie war der Tod die Erfüllung ihres Daseins und sie kämpften nach archaischen Riten meist Mann gegen Mann. Der Sieger schlug dem Besiegten den Kopf ab und markierte ihn, so dass nach der Schlacht gezählt werden konnte, wie tapfer er gekämpft hatte. Zur Ausübung der Kämpfe stellten die vorzügliche Handwerker Japans die besten Schwerter her, die jemals auf dieser Welt geschmiedet wurden. Mit einem Hieb war es möglich den Gegner zu enthaupten. Vor dem Kauf einer Klinge wurde das sogar ausprobiert: an zum Tode Verurteilten oder Leichen. Aber lesen Sie selbst nach. Im Weg des Daimyo werden Sie umfassend über diese dramatische Epoche Japans informiert.


Urheberrecht / Copyright © bei DerGRENADIER.de 1998 - 2002