Systemanforderungen laut Hersteller: Pentium 166 MHz - Windows 95/98 - DirectX6.1 - 32 MB RAM - 40 MB Festplattenspeicherplatz - 4x CD-ROM Laufwerk - DirectX6.1 kompatible 16-Bit- Grafikkarte - DirectX6.1 kompatible 16-Bit-Soundkarte - Maus - Tastatur - Direct3D unterstützte 3DBeschleunigerkarte (optional) - Modem (optional für online Spiele)  Fazit
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Rezension
Hintergrund

Fazit:  

Wenn der Vater mit dem (kleinen) Sohne....etwas spielen will (was er selbst auch gerne mochte bzw. mag ;-), dann hat er mit Stunt Driver von Mattel Interactive ein einfach zu bedienendes Spaßspiel. Wirklich kinderleicht zu bedienen und ohne komplizierte Upgrade-Einbindungen, wie man sie von ernst gemeinten Renn-Simulationen kennt und durchaus auch schätzt. Hier geht es darum,  einfach mal ein bisschen Spaß und etwas Action zwischendurch zu haben. Warum nicht? Der abgefahrene Stunt in der Mittagspause im Büro kann (statt dem ewigen Huhngeballer...), ebenso lustig sein, wie das Duell Papa gegen Filius am Abend. Für alle jung gebliebenen Väter bzw. alle "großen Kinder" durchaus ein witziges Spielchen. Mir bringt es jedenfalls Spaß, zumal sogar noch ein "echter" Hot Wheel der Packung beiliegt. (In meiner Packung war so ein gelber Pfeilgeschoß mit außenliegendem V-8) :-) 



Rezension:  

Hot Wheels Stunt Driver von Mattel Interactive läßt den Spieler ein Spielzeugauto über eine irrsinnige Rennstrecke steuern. Wer kennt sie nicht, diese kleinen Metallflitzer, die man auf Plastikschienen durch das Kinderzimmer rasen lassen konnte bzw. kann, wenn man noch jung genug geblieben ist. Als PC-Spieler ist man dies natürlich - und so konnte auch ich mich diesem Drang nicht entziehen, zumal ich als Bub´ leidenschaftlich gerne mit diesen Miniaturautos gespielt habe. Klingt mir doch der gehauchte Werbeslogan:"....von Mattel..." noch in den Ohren.... Ach was waren das doch für sorglose Zeiten, damals im Kinderzimmer. Ein paar Schienen zusammengefügt, am besten von der Bett - oder Tischkante aus steil nach unten, damit die Karre auch so richtig in Fahrt kommt, dann ein Stück geradeaus, nun vielleicht ein Looping und dann noch die ein oder andere Kurve. Für eine größere Strecke reichte weder das Taschengeld, noch die Großzügigkeit des Herrn Papa. Aber Spaß hat´s gemacht, oder? Oft hieß es zu ermitteln, wer von den Freunden den besten Wagen hatte. Schnell mußte er sein und natürlich gut auf der Strecke liegen. Wenn er dann noch cool aussah, war es echt der Hit zuzusehen, wie er über die Piste zischte. Ja, damals, da gab´s ja auch noch gar keine PC´s. Da hat man noch schön - soz. "per Hand" -  gespielt. Heute ist das jetzt natürlich anders. Der PC simuliert die dollsten Strecken, von denen ich damals nur träumen konnte. Schon das witzige Eingangsvideo von Stunt Driver zeigt, wie man das elterliche Wohnhaus nach den Vorstellungen eines Hot Wheels begeisterten Knaben, gestalten sollte: Kein Zimmer ohne Rennbahn! Wow! Natürlich befindet sich im Spiel selbst auch ein völlig simpel zu bedienender Streckenbaukasten, mit dem man nach Herzenslust endlich einmal alle Strecken bauen kann, für die man früher nie das nötige Kleingeld hatte... Hier sind alle Teile einfach per Mausklick anwählbar. Anschließend kann sofort die Strecke getestet werden. Neben der Möglichkeit eigene Strecken zu bauen, kann man  auch noch bereits vorhandene Strecken abfahren: entweder einzeln oder kombiniert als Meisterschaft. Insgesamt stehen sechs Strecken bereit, wovon zwei jedoch erst "frei gefahren" werden müssen, d.h. erst im Laufe einer erfolgreichen Meisterschaft zur Verfügung stehen. Zu Beginn des Spieles stehen ebenfalls nur drei "heiße Reifen" zur Auswahl bereit. Die restlichen neun Autos müssen sich schon noch verdient werden! Das Spielprinzip ist einfach: der Wagen wird auf die Plastikschienenstrecke gesetzt und ab geht´s. Beschleunigen, Bremsen, sowie nach links bzw. rechts lenken, sind die Einflußmöglichkeiten des Spielers. Die Wagen werden von hinten gezeigt, so daß man wie in einer Achterbahn praktisch mitfährt. Hey, das ist cool. Ich wollte immer schon mal persönlich eine Hot Wheels Piste entlang donnern. ;-) Jeder Wagen hat sogar einen anderen Motorsound. Also mir gefällt der satte Sound des V-8 Hot Rod doch am besten! Die Autos unterscheiden sich auch noch nach Steuerbarkeit, Motorleistung und Bremskraft. Okay, das ist hier keine Renn-Simulation! Das merke ich hiermit auch ganz deutlich an! Die Steuerung per Maus oder Tastatur ist auch schon gewöhnungsbedürftig, besonders für eingefleischte Lenkrad-Spieler wie mich. Doch weiter auf der Strecke....  Der Clou ist nun das man mit diesen Flitzern auch Stunts ausführen kann. Befinden sich die Autos nach einem Sprung in der Luft, so kann man per Tastendruck, bzw. Mausklick waghalsige Drehungen und Überschläge vollführen. Rechtzeitig vor der Landung sollten aber bitteschön alle vier Räder wieder nach unten weisen, sonst gibt es unweigerlich einen Crash! Man fährt übrigens permanent gegen die Zeit und nur wenn man innerhalb der vorgegebenen Zeit die Strecke durchfahren hat, kommt man eine Runde weiter. Der Vorteil der Stunts ist nun, das sie den Wagen beschleunigen, so daß ein fähiger "Stunt Driver" schon einen großen Vorteil hat, gelingt es ihm doch mittels dieser immer wieder gern gesehenen künstlerischen Einlagen, mehr Tempo zu machen! Also Jungs, dann mal schön die Drehungen, Schrauben und Überschläge geübt! Aber Obacht! Am Streckenrand kann so manches missmutige Haustier lauern oder irgendwelche kleinen Brüder haben da irgendwas auf unserer Rennstrecke liegen gelassen.....


Hintergrund: 

Hot Wheels sind kleine Metallautos, mit denen man spielen kann. Am besten kauft man sich dazu viele Streckenteile und bastelt damit irre Rennpisten im Wohnzimmer. Natürlich kann man die Dinger auch sammeln. Meine sind leider im Laufe der Jahre so ziemlich alle abhanden gekommen....Was aber nicht so schlimm ist, da ich nun ja virtuelle Wägelchen besitze, die sogar noch starke Motorengeräusche von sich geben, welche ich als Junge immer mit meinen Stimmbändern simulieren mußte. ;-) Also was soll man groß schreiben:  Have Fun! That´s all...


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